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Überleben in Asien: Welche Zahlungsmittel gehören in die Brieftasche

Die Zahlungsmöglichkeiten in Asien. Was ist für Ihren Aufenthalt wichtig? Worauf sollten Sie besonders achten, um durch geschickten Währungsumtausch die Urlaubskasse zu entlasten. Im Fokus des Beitrages stehen – die EC-Karte, die Kreditkarte, aber auch das Bargeld und die traditionellen Reiseschecks.

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My Money (marcopapale/cc)

Die EC-Karte in Asien nutzen, so geht es reibungslos

Damit Sie Ihre EC-Karte nutzen können, müssen Sie am ATM (Geldautomaten) auf die Aufkleber von Maestro und Cirrus achten. In Touristenorten und den Metropolen sind diese Automaten flächendeckend aufgestellt. Nur bei Ausflügen in ländliche Gebiete sollten Sie sich rechtzeitig mit lokaler Währung versorgen.

Falls einmal ein Automat „kommentarlos“ die Auszahlung verweigert, so ist die Datenstrecke nach Europa unterbrochen. Eine Datenunterbrechung ist nicht unüblich, meist kurzfristig und nur auf eine bestimmte Bank bezogen. Es wird entweder keine Fehlermeldung oder „Konto nicht gedeckt“ ausgegeben.

Die ATM-Gebühren für die EC-Karte am Beispiel der Sparkasse

Die Sparkasse erhebt vier Euro Gebühren unabhängig von der Auszahlungssumme. Die Bank in Asien berechnet etwa den gleichen Betrag. In aller Regel wird er in der Inlandswährung angezeigt und muss extra bestätigt werden. Der Wechselkurs, im Vergleich zu den aktuellen Börsenkursen, ist fair. Wer sich vor dem Tausch über die Wechselkurse informieren möchte, kann das über diesen Währungskursrechner machen.

Die EC-Karte – als Zahlungsmittel an der Kasse des Supermarktes – funktioniert fast nie. Die an der Kasse angezeigten Zeichen beziehen sich nur auf nationale Geldkarten.

Im Überblick – die EC-Karte als Zahlungsmittel:

  • Die Bargeldversorgung am ATM ist mit deutschen Verhältnissen vergleichbar und flächendeckend.
  • ATM’s bei denen die EC-Karte genutzt werden kann, die haben die Zeichen Maestro und Cirrus
  • Auszahlungsprobleme können durch Verlust der Datenverbindung zum Rechenzentrum entstehen.
  • Der Umtauschkurs ist fair, allerdings müssen etwa acht Euro Gesamtgebühren gezahlt werden.

Flexibilität und beste Umtauschkurse bietet Bargeld

Vorab in Deutschland sollten Sie nur wenig Geld in die lokale Währung tauschen. Wechselstuben sind in Asien sehr verbreitet. Der Euro kann hier unkompliziert und zu erstaunlich guten Wechselkursen getauscht werden. Banken oder das Hotel für den Umtausch zu nutzen ist in den meisten asiatischen Staaten die deutlich teurere Alternative.

Fast überall in Asien ist es Vorschrift, dass Wechselstuben den tatsächlichen Umtauschkurs deutlich sichtbar anzeigen. Ein Preisvergleich ist damit einfach und lohnenswert. Zunächst in US-Dollar zu tauschen, ist nur für die Einreise nach Indonesien nötig. Die Visa-Gebühr zur Einreise darf nur in US-Dollar und „cash“ gezahlt werden. Es gelten allerdings besondere Anforderungen in Bezug auf die Geldscheine. Die geltenden Vorschriften ändern sich laufend und sind teilweise regional begrenzt.

Bargeld in Asien in der Zusammenfassung:

  • Gezahlt wird in Asien meistens bar und in der Landeswährung.
  • Der Euro ist überall anerkannt. Sie können ihn problemlos tauschen.
  • Wechselstuben – außerhalb der Flughäfen – sind die günstigste Alternative für den Währungstausch.

Kreditkartennutzung als Bargeldquelle für den Asienaufenthalt

Die Akzeptanz der gängigen Kreditkarten Visa und Mastercard ist in Asien sehr groß. Visa ist tendenziell etwas stärker vertreten als Mastercard. In Hotels der Touristenklasse werden internationale Karten gern akzeptiert.

Der Auslandsaufschlag am ATM entspricht dem der EC-Karte. Die Informationen zu gebührenfreien Auszahlungen bei Kreditkarten am ATM sind überholt. Seit 2011 verlangen praktisch alle Banken einen Aufschlag für Auslandskarten. Für die Bargeldbeschaffung am ATM sind die Kartengesellschaften oft teurer als die Hausbank. Der gewährte Tauschkurs ist ebenfalls schlechter. Wer nicht auf eine Kreditkarte verzichten möchte, kann hier einen Vergleich der aktuellen Angebote durchführen.

Fazit zur Kreditkartennutzung:

  • Negativ sind die höheren Kosten beim Devisentausch am ATM.
  • Positiv ist die höhere Flexibilität für Zahlungen.
  • Viele Geschäfte und Hotels akzeptieren internationale Kreditkarten.

Unflexibel und nicht zeitgemäß – Reiseschecks

Reiseschecks mit nach Asien zu bringen ist nur in Form einer Notreserve empfehlenswert. Außerhalb der Touristengegenden ist die Akzeptanz extrem gering. Die großen Hotels akzeptieren sie. Andere Akzeptanzstellen werden zunehmend schwerer zu finden. Der einzige Vorteil ist die Diebstahlsicherheit.

Fazit zu Reiseschecks:

  • Das System ist überholt.
  • Die Akzeptanz wird zunehmend geringer.

Peggy Reichelt, Reiseexperte

Viele Reisen nach Asien, Nordamerika, Australien, Afrika oder Kurztrips innerhalb Europas durfte ich schon erleben. Der weiße Fleck auf der Wunschliste der bereisten Kontinente – Südamerika – wird hoffentlich bald gefüllt. Bis dahin bin ich weiter auf der Suche nach Insidertipps und freue mich, diese hier zu teilen!

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