Mehr als 400 Kilometer Wasserwege machen den Spreewald zum Wasserparadies. In dem UNESCO-Biosphärenreservat macht neben Kahnfahren Angeln besonders Spaß. Auch Laien dürfen hier ihre Route auswerfen. Denn für das sogenannte Friedfischangeln, das Fische wie Karpfen umfasst, ist seit 2006 kein Fischereischein mehr nötig. Wer mit einem Profi auf Tour gehen will, kann sich in Lübbenau vom Fachmann in die Kunst des Angelns im Spreewald einweisen lassen.
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In den Fließen des Gebiets beißen neben den vegetarischen Friedfischen auch Hecht, Zander, Aal, Wels, Schleie oder zahlreiche Weißfischarten. Angeln ist im Spreewald ab einem Alter von acht Jahren erlaubt. Jeder Angler muss eine Fischereiabgabemarke kaufen. Sie ist an den Ausgabestellen der Angelkarten erhältlich. Zudem müssen sich die Sportler ausweisen können.
Angeln und Kahnfahrt verbinden
Ist die Marke gekauft, geht es ans Wasser. Teilweise sind die Wasserwege vom Ufer und vom Kahn aus beidseitig beangelbar. Eine Kahnfahrt bietet sich auch deshalb an, da sie die authentischste Form ist, den Spreewald kennenzulernen.
Fredi´s Spreewald-Angeltouren
Straße des Aufbaus 2A
03222 Lübbenau
Telefon: +49(0)3542-46234
oder +49(0)176-23622953
Preise
Ein Angler: 50 Euro/Person
Zwei Angler: 45 Euro/Person
Drei Angler: 40 Euro/Person
Angelmarken ab fünf Euro
Empfohlene Verhaltensregeln
In dem Biosphärenreservat Spreewald leben zahlreiche Tiere. Wer dort angelt, sollte sich rücksichts- und respektvoll verhalten sowie einige Regeln befolgen. Angeln ist beispielsweise ab einer Stunde vor Sonnenaufgang bis eine Stunde nach Sonnenuntergang erlaubt. Zudem sollten Angler darauf achten, das Ufer beim Betreten nicht zu zerstören oder zu beschädigen.

















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