Das grüne Venedig Brandenburgs, wie der Spreewald auch genannt wird, wandelt sich im Winter zum weißen Wunderland. Wenn der Frost lange genug währt, frieren die Wasserwege und bilden Eisbahnen. Dann laufen Einheimische wie Besucher auf den Wasserstraßen Schlittschuh und entdecken die Landschaft vom Eis aus.
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Auf die Kufen, fertig, los. So ähnlich lautet das Motto um Lübben, Burg oder Lübbenau wenn im Winter die Wasserwege zugefroren sind. Mehr als 400 Kilometer der sogenannten Fließen gibt es in dem UNESCO-Biosphärenreservat in der Nähe von Berlin.
Wichtige Tipps
Urlauber, die zum Eislaufen in den Spreewald fahren, sollten ihre Schlittschuhe selbst mitbringen. Da die Spree ein fließendes Gewässer darstellt, können Teile der Eisdecke plötzlich nicht tragfähig genug sein, wie der Tourismusverein mitteilte. Deshalb sollten Eisläufer sehr vorsichtig sein. Sie können sich an den Einheimischen orientieren, rät eine Vereinssprecherin. Das Schlittschuhlaufen im Spreewald geschehe auf eigene Gefahr.
Ist die Eisschicht dick genug, kann der Spaß beginnen. Wenn die Eisdecke auf dem Großen Spreewaldhafen in Lübbenau trägt, sei dies ein gutes Zeichen. Die Kulturlandschaft Spreewald ist einzigartig in Deutschland: Die Fließen führen vorbei an traditionellen Häusern, unter alten Holzbrücken und Trauerweiden hindurch oder durchqueren Ackerland.
Spreewaldinformation Lübben
Ernst-von-Houwald-Damm 15
15907 Lübben
Te.: +49(0)3546-3090
www.spreewaldstadt-luebben.de
www.spreewald.de
Winteralternativen im Spreewald
Nicht immer ist die Eisdecke so dick und die Temperaturen so andauernd im Minusbereich wie beispielsweise im Jahr 2010/2011. Doch auch ohne Eis ist der Spreewald ein Ausflugsziel mit Spaßfaktor. Neben Winterkahnfarten lockt beispielsweise das Bad Spreewelten in Lübbenau: Dort können Badegäste neben Sauna und Co auch mit Pinguinen schwimmen.

















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