Ateliers und Galerien hinter ehemaligen Fabrikmauern: In den Gebäuden einer ehemaligen Baumwollspinnerei in Leipzig hat sich eine Vielzahl von Künstlern angesiedelt. Die Anlage etnwickelte sich zu einem bedeutenden Zentrum der zeitgenössischen Kunst und Kultur in Leipzig.
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![]() Der angestaubte Charme der Baumwollspinnerei (derkamener/cc ) |
Wer nach Leipzig kommt und sich für Kunst interessiert, sollte die ehemalige Spinnerei besuchen. Sie liegt im Westen der Stadt. Nach der Wende zogen sowohl bekannte Künstler als auch Newcomer in die Gemäuer.
1884 gegründet, war die Baumwollspinnerei in Leipzig bis Anfang des 20. Jahrhunderts die größte Anlage ihrer Art in Europa. Bis zur Betriebseinstellung 1993 wurde hier noch Garn gesponnen. Die 20 Gebäude des rund sechs Hektar großen Fabrikgeländes, in einem eigentlich wenig attraktiven Leipziger Stadtteil, wurden bald danach von den ersten Künstlern bezogen. Mittlerweile gibt es in der Baumwollspinnerei hundert Künstlerateliers, zahlreiche Galerien, Werkstätten, Läden und Wohnlofts sowie ein Theater und ein Kino. In der gemeinnützigen Halle 14 befindet sich unter anderem ein Besucherzentrum.
Schlendern durch Galerien und Co
Die Galerien, Werkstätten und Läden können besucht werden. Ausstellungsflächen in der Baumwollspinnerei zeigen zeitgenössische Kunst der Maler, Fotografen, Bildhauer und anderer Künstler. Das eine oder andere Bild kann direkt vom Künstler gekauft werden.

















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