Feinste Wandmalereien und prächtiger Stuck zieren die Prunkräume der Residenz in Kempten. Die Zimmer wurden von Fürstabt Anselm von Reichlin-Meldegg zwischen 1732 und 1742 eingerichtet. Die Wohnräume zeigen Barock- und Rokokopracht und lassen den Reichtum des ehemaligen Benediktinerklosters erahnen. Besucher können während einer Führung die Pracht aus vergangenen Zeiten genießen.
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Die Residenz in Kempten wurde als erste monumentale, barocke Klosteranlage nach dem Dreißigjährigen Krieg in Deutschland von 1651 an errichtet, wie die Bayerische Schlösserverwaltung mitteilte. Auch von außen ist die Residenz mit dem Hofgarten und dem Blick auf die St. Lorenz Basilika ein Höhepunkt bei einem Urlaub im Allgäu.
Räume der Residenz
Bei einer Führung werden Kenner auf die klassische Abfolge der Räume der damaligen Zeit aufmerksam. Im 18. Jahrhundert sollen Apartments westlicher Regenten generell in dieser Reihenfolge angeordnet gewesen sein:
Tourist Information
Rathausplatz 24
87435 Kempten
Tel.: +49(0)831-2525522
www.kempten.de
Führungen
Barock in der Stiftstadt (eineinhalb Stunden)
Gruppenführung 65 Euro
Prunkräume der Residenz (eine Stunde)
3,50 Euro/Person
Im Thronsaal ist die Pracht des bayerischen Rokokos deutlich zu erkennen. Zum einen fällt das imposante Deckengemälde in den Blick. Es zeigt die Verherrlichung und die Geschichte des Fürststifts. Aus Stuck wurden aufwendige Figuren gefertigt, die die Wände schmücken. Die zahlreichen goldfarbenen Elemente und Verzierungen unterstützen die prächtige Wirkung des über zwei Stockwerke reichenden Thronsaales.

















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