Die UNESCO kürte das Erzbergwerk Rammelsberg bei Goslar bereits 1992 zum Weltkulturerbe. Rund 1.000 Jahre wurde unter Tage Erz gefördert. 1988 fand der Bergbau in diesem Werk im Harz sein Ende. Noch heute erinnern die Anlagen über dem früheren Werk sowie Schächte und ein Museum an frühere Zeiten.
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In der langgestreckten ehemaligen Lohnhalle betreten Museumsbesucher heute das Bergwerk. Nach der Kasse führt sie der Weg zur Helmausgabe. Noch verläuft der Rundgang überirdisch. Doch mit der frischen Luft ist es bald zu Ende.
Der Grubenbahnhof, das Obere Kunstrad oder die Grubenbahn, die auf historischen Schienen durch das Werk läuft, erinnern an die historischen Zeiten des Erzbergwerks. Das Museum organisiert verschiedene Führungen.
Thematische Führungen durch das Werk
Sehenswert ist die Tour mit der Grubenbahn. Das zentrale Thema der Führung ist laut Museum der Wandel von der Handarbeit zur maschinellen Produktion. 500 Meter tief fahren die Teilnehmer mit der Bahn in den Berg hinein. Ziel ist der Richtschacht, der 1911 seine Arbeit aufnahm. Während Maschinen dröhnen, erfahren die Besucher mehr über den Einsatz der neuen Technik, der die Routine der Bergleute veränderte. Die Tour wird mehrmals täglich angeboten und dauert 60 Minuten.
Weltkulturerbe Rammelsberg
Museum und Besucherbergwerk
Bergtal 19
38640 Goslar
Tel.: +49(0)5321-7500
www.rammelsberg.de
Öffnungszeiten und Preise
täglich von 09.00 bis 18.00 Uhr
Heiligabend und Silvester geschlossen
Tageskarte Museum inklusive einer Führung
ca. 6,50 Euro pro Erwachsener
ermäßigt ca. fünf Euro
Bei einer weiteren, 75 Minuten dauernden Führung, geht es durch den Roeder-Stollen. Die Teilnehmer folgen der Wasserleitung des mehr als 200 Jahre alte Systems. Wasser sorgte damals dafür, dass sich die vier Holzräder drehten. Zwei davon dienten der Erzförderung.
Museum über Tage
In den Anlagen über dem Erzbergwerk Rammelsberg werden in dem Museum verschiedene Ausstellungen gezeigt. Während im Haus A typische Mineralien präsentiert werden, nimmt die Schau im Haus K Bezug zur zeitgenössischen Kunst. Im Haus M wird über Kunst und Kulturgeschichte informiert. Wechselnde Ausstellungen haben im Haus L ihren Platz.

















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