Terra Mineralia in Freiberg


Steine sind nicht nur unwillkommene Stolperfallen, sondern in ihrer Vielfalt faszinierende Anschauungsobjekte. Farbenpracht und ungewöhnliche Formen sind Eigenschaften, die Steine bereithalten können. Eine glückliche Fügung hat der Bergbaustadt Freiberg eine der größten Mineraliensammlungen der Welt beschert.

Labradorit, Kanada und Morpho didius, Ecuador (© Peter Hirschberger, TU Bergakademie Freiberg/terra mineralia)
Labradorit, Kanada und Morpho didius, Ecuador (© Peter Hirschberger, TU Bergakademie Freiberg/terra mineralia)

Eine Dauerleihgabe einer Schweizer Stiftung an die Bergakademie Freiberg ist in wechselnden Ausstellungen auf Schloss Freudenstein zu sehen.

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Von Gestein und Geschichte

Pyrit, Calcit und Kassiterit sind keine seltsamen Phantasienamen, sondern Bezeichnungen für Minerale. Die bekanntesten sind Gold und Diamant. Sie sind die wertvollsten. Bearbeitet gehören sie auch zu den schönsten Mineralen. Da Schönheit manchmal seltsame Wege geht, sind es die unbekannterenn und schwer aussprechbaren Mineralien, die Aufsehen erregen. Die Gebilde haben aufregende Formen, wie sie zum Beispiel in Tropfsteinhöhlen zu sehen sind.

Adressen
TU Bergakademie Freiberg
terra mineralia
Schloss Freudenstein
Schloßplatz 4
09599 Freiberg
Tel.: +49(0)3731-39465
www.terra-mineralia.de

Öffungszeiten und Preise
Sammlung
Montag bis Donnerstag
9.00 Uhr bis 12.00 Uhr
13.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Eintritt 2,50 Euro
Terra Mineralia
Montag bis Freitag
9.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Wochenende bis 18.00 Uhr
Erwachsene 8.00 Euro
ermäßigt 4,00 Euro
Seit 2007 ist die Sammlung im Schloss zu sehen. Besonders für Kinder und Jugendliche ist die Ausstellung interessant. Hier bekommen sie einen Eindruck von der Vielfalt der unbelebten Natur. Für Gruppen gibt es Führungen, die vorher angemeldet werden müssen.

Mehr als nur Mineralien entdecken

Freiberg hat seine Anfänge in der Silbererzförderung. Die Stadt entwickelte in den folgenden Jahrhunderten mit Dom und anderen Kirchen eine reiche Kultur. Johann Gottfried Silbermann hat Freiberg zum Ruhm verholfen. Seine Orgeln stehen heute noch für höchste Kunst. Die barocken Werke sind in vielen Kirchen Mittelsachsens und in Straßburg zu bewundern.

Die geowissenschaftlichen Sammlungen der Technischen Universität Bergakademie Freiberg führen noch tiefer. Die Stücke erklären Aufbau und Geschichte der Erde,  deren Vielfältigkeit immer wieder erstaunt. Unter anderem ist eine Paläontologische Sammlung zu besichtigen. Fossilien und Pflanzen aus längst vergangenen Epochen werden gezeigt. Die teilweise sehr alten Sammlungen gehören zu den bedeutendsten der Erde.

(von Stefanie Roloff)

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