Der Spruch “Über Geld redet man nicht” hat im Frankfurter Geldmuseum der Deutschen Bundesbank keine Bedeutung. Im Gegenteil: In sechs Themen-Bereichen wird erzählt, informiert und unterhalten. Anhand abwechslungsreicher Ausstellungen erfährt der Besucher, wie Geld- und Währungspolitik funktionieren. Zudem wird erklärt, welchen Wandel Geld bis in die Gegenwart erfahren hat.
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![]() Das Haus der deutschen Bundesbank (Moe_/cc ) |
Reges Interesse weckt dabei die Herstellung von Banknoten und Münzen. Es empfiehlt sich bei einem Rundgang aber stets genau hinzusehen, denn der “Schein” kann trügen: Falschgeld gibt es im Museum natürlich auch.
In dem modernen Museumsbau im Stadtteil Ginnheim kann man auch entdecken, wie Naturvölker und Zivilisationen rund um den Globus das Prinzip “Währung als Gegenwert” umgesetzt haben. Leider sind die Zeiten längst vorbei, in denen man Naturalien wie Kakaobohnen oder Muscheln als Zahlungsmittel verwenden konnte.
Geldmuseum
Deutsche Bundesbank
Wilhelm-Epstein-Straße 14
60431 Frankfurt am Main
Tel.: +49(0)69-95663073
www.geldmuseum.de
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag und Sonntag
10.00 bis 17.00 Uhr
Mittwoch bis 21.00 Uhr
Zutritt zur Bibliothek/zum Archiv nach Vereinbarung.
Witzige Geschenke im Museumsshop
Wer es ganz genau wissen will, kann bei Führungen und Vorträgen noch tiefer in die Welt der Währung eintauchen. Auch die Bibliothek und das Archiv sind für Besucher zugänglich. Im Museumsshop wird aus der Theorie schlussendlich Praxis: Gegen gültige Zahlungsmittel können amüsante Geschenke rund um das Thema Geld erworben werden, wie ein Geldkoffer mit zerschredderten Euros oder Goldbarren aus Schokolade.
Extra-Tipp: Shoppen gehen ohne Bargeld, Kreditkarte und Co? Eine interaktive Computersimulation im Themen-Bereich “Was macht Geld wertvoll?” führt ins fiktive Land “Nonpekunia” und macht deutlich: Ohne Moos nix los!
(von M. Schwenninger)

















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