Wandern zum Silberberg in Bodenmais


Sein Name verspricht Wohlstand. Wanderer, die den Silberberg erklimmen, werden oben jedoch kein Gramm des Edelmetalles vorfinden. Bergbau und Minenarbeit gehören längst der Vergangenheit an. Nur der Name verweist noch auf die Silberhaltigkeit des 955 Meter hohen Berges im Bayerischen Wald. Seit dem 15. Jahrhundert wird er so genannt. Heute führt ein Wanderweg von Bodenmais auf den Gipfel des Silberbergs.

Gipfelstürmer auf dem Silberberg bei Bodenmais (steffenz/<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="nofollow" >cc</a> <a href="" target="_blank" rel="nofollow"></a>)
Gipfelstürmer auf dem Silberberg bei Bodenmais (steffenz/cc )

Der Blick vom Gipfelkreuz verspricht eine weite Sicht über den Bayerischen Wald und die umliegenden Berge des Zellertals. Doch bevor dieser genossen werden kann, müssen teils steile Passagen auf der rund drei Kilometer langen Strecke bewältigt werden. Die Wandertour ist auch für Anfänger geeignet und wird als leicht eingestuft.

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bis zum

Strecke zum Silberberg

Adresse
Bodenmais Tourismus
Bahnhofstraße 56
94249 Bodenmais
Tel.: +49(0)9924-778135
www.bodenmais.de

Öffnungszeiten und Preise
Führung im Besucherbergwerk ca. sechs Euro/Erwachsener ohne Kurkarte täglich geöffnet
Der Weg zum Silberberg startet vom Wanderparkplatz Schönebene. Ein rotes Schild mit der Ziffer zehn markiert die Strecke. Die ersten rund dreihundert Meter gehen noch etwas steil bergauf. Anschließend führt ein leicht zu erklimmender Weg zum Gipfelkreuz. Der Aufstieg dauert etwa eine Stunde. Es lohnt sich, den Silberberg am späten Nachmittag zu erklimmen. Dann können Wanderer einen wunderschönen Sonnenuntergang erleben.

Extra-Tipp: Vom Gipfel führt ein Hang entlang der Sesselbahn zur Mittelstation. Von dort kann der Barbara-Stollen besichtigt werden. Die Führung durch das Bergwerk dauert etwa 45 Minuten und gibt Einblicke in das Leben der Bergleute. In dem 600 Meter langen Stollen werden unter anderem noch funktionierende Maschinen und Förderschächte vorgestellt. Während die Männer im 16. Jahrhundert zunächst hauptsächlich Silber gewannen, wurde im 18. Jahrhundert auf Potée (Poliermittel für Glas) umgeschwenkt.

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