Urwaldriesen, Luchse und klare Bäche: Im Nationalpark Bayerischer Wald an der Grenze zu Tschechien kann sich die Natur seit 1970 frei entfalten. Wander- und Radrouten führen durch das wilde Areal, Erlebniswege wie der Baumwipfelpfad erklären den Lebensraum und in Wildgehegen können scheue und gefährdete Tiere beobachtet werden.
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Der Nationalpark Bayerischer Wald war bundesweit der erste seiner Art. Seit seiner Erweiterung in den 90er Jahren umfasst das geschützte Gebiet rund 24.000 Hektar. Im Kerngebiet des Nationalparks gedeiht eine von Menschen unberührte Natur. Am nördlichsten Ende des Nationalparks Bayerischer Wald liegt Bayerisch Eisenstein. Der Ort ist ein idealer Ausgangspunkt, um die geschützte Natur kennenzulernen.
Wandern im Nationalpark
Südlich vom Wanderpark Bayrisch Eisensteins beginnt hinter der Grenze das Nationalpark-Gebiet. Dort können Besucher vier verschiedene Touren beginnen. Der leichte und kurze Rundweg Waldmaus führt in einer Stunde zum Aussichtspunkt Hochfels und durch interessante Felsformationen. Von dort gelangen Urlauber auf den Urwaldsteig, der sie vorbei an alten Bäumen führt.
Infostelle Grenzbahnhof
Bahnhofstraße 54
94252 Bayerisch Eisenstein
Tel.: +49(0)9925-902430
www.nationalpark-bayerischer-wald.de
Mit rund zweieinhalb Stunden sind Wanderer etwas länger auf dem Rundweg Bussard und der Wanderlinie Linde unterwegs. Der Rundweg Bussard ist in diesem Fall lauffreundlicher, da er an ähnlichen Orten vorbei und wieder Richtung Bayrisch Eisenstein zurück führt.
Durch Wald und Flur geht es auf dem Rundweg Luchsfährte. Der Name ist auf dem rund 32 Kilometer langen Pfad Programm. Sechs Stationen informieren über den seltenen Waldbewohner, wie die Nationalparkverwaltung mitteilte. Im Luchsgehege im Nationalparkzentrum Falkenstein können drei geschützte Wildkatzen beobachtet werden. Für den gesamten Weg sollten Wanderer zwischen acht und neun Stunden einplanen.

















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