Ein Besuch des Kaiserdoms in Bamberg fordert zunächst etwas Ausdauer. Die Stadt in Oberfranken ist wie Rom auf sieben Hügeln erbaut. Auch die viertürmige Kathedrale ragt auf einer Erhöhung über Bamberg. Ist der Domplatz erreicht, ist das Staunen groß: Kopfsteinpflaster, historische Bauten und der Blick über die verwinkelten Gassen lassen erkennen, weshalb die UNESCO die Altstadt 1993 zum Weltkulturerbe erhoben hat.
|
|
Der Kaiserdom wurde erstmals 1012 eingeweiht. Feuer zerstörten die erste und zweite Kirche. Der dritte, größere Dom wurde 1237 feierlich geweiht. Das Innere wurde nach dem 30-jährigen Krieg “barockisiert”. Nach 1830 wurde er dem Erzbistum Bamberg zufolge wieder in seine ursprüngliche, neuromanische Form umgebaut.
Der Kaiserdom zählt zu den großen deutschen Kaiser- und Reichsdomen des hohen Mittelalters, wie es weiter hieß. Kulturinteressierte sollten an einer Domführung teilnehmen. Dabei werden die architektonisch interessanten Fassaden sowie das Innere genauer erklärt. Bekannte Künstler wie Tilman Riemenschneider, der Schöpfer des Kaisergrabes, oder der Maler Lucas Cranach haben sich dort verewigt.
Schätze hinter dem Gemäuer
Hinter den dicken Steinmauern sind die Grablege des heiligen Kaiserpaares Heinrich II. und Kunigunde. Im Bamberger Dom steht unter anderem die bekannte Figur Bamberger Reiter, deren Herkunft bis heute ungeklärt ist.
Bamberg Tourismus & Kongress Service
Geyerswörthstraße 5
96047 Bamberg
Tel.: +49(0)951-2976200
www.bamberg.info
Bei einem kurzen Spaziergang auf dem Domberg erlebt man Mittelalter, Renaissance, Barock und Klassik auf einer Länge von rund einem Kilometer. Auf dem Platz reihen sich die Neue Residenz mit dem angrenzenden Rosengarten, die historischen Domherrenhöfe und die Alte Hofhaltung aus dem 15. Jahrhundert.
Extra-Tipp: In der Alten Hofhaltung am Dom werden jedes Jahr Theaterstücke aufgeführt. Die Open-Air-Vorstellungen sind sehenswert.

















Ab in die Sonne -
4 Mio. Billigflüge täglich:
Heute noch Flug zum Schnäppchenpreis bei cheapflug.de