Wandern ist ein wunderbares Familienhobby. Für den Urlaub mit der Familie eignen sich Wanderferien deshalb wunderbar. Im Gebirge des Piemont, genauer in der Region des Valle Maira Tals, kann man mit der Familie einen wunderschönen und sportlichen Wanderurlaub verbringen.
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![]() Das Valle Maira Tal ist ein Wander-Paradies.(Gualtiero/cc) |
Das Valle Maira Tal im Piemont, nahe der französischen Grenze, wird von hohen Bergen umschlossen. Hier wandert man zwischen 875 bis 1.935 Metern, anstrengend aber vollkommen ungefährlich. Durchzogen wird das saftig grüne Tal von dem Fluss Maira, der dem Tal seinen Namen gab.
Ruhe, Wandern und gutes Essen im Piemont
Die Region um das Valle Maira Tal im Piemont ist eines der dünn besiedeltsten Regionen Europas. Im Tal liegen etwa 14 Ortschaften aber auf den Bergen ist es ganz ruhig. Die Einsamkeit, das milde Wetter und die tollen Ausblicke helfen euch als Familie dabei, von der Hektik und dem Stress des Alltags abzuschalten. Hier hast du mal wirklich Zeit für deine Familie.

Nach einem anstrengenden Wandertag kehrt deine Familie in einem der gemütlichen Berggasthöfe, genannt: Posto Tappa, ein und lässt sich freundlich und wohlschmeckend bewirten. Auch unterwegs, auf den vier bis sechsstündigen Wanderungen, gibt es Picknicks und Pausen. Die Erholung kommt hier also keineswegs zu kurz.
Okzitanische Kultur in Valla Maira kennen lernen
Ähnlich wie in Deutschland die Sorben, gibt es im Piemont die okzitanische Kultur. Sie zeigt sich maßgeblich durch eine eigene Sprache (okzitanisch), eine eigene Küche und sogar eigene, ganz eigene Sportvorlieben und Feste.
Wie das Sorbische, drohte auch die okzitanische Kultur auszusterben. Zum Glück erlebt diese Kultur gerade eine Renaissance. Wegschilder und Zeitungen in der Region sind in okzitanischer Sprache geschrieben. Es gibt auch immer mehr „Auswanderer“, die einst das Gebiet verließen und sich nun wieder ihrer Kultur und ihren Wurzeln zuwenden.
Die Wanderroute durch das Valle Maira im Piemont
Bruna Sardi ist eine der Frauen, die ins Piemont zurückkehrt, zurück zu ihren okzitanischen Wurzeln. Aus ihrem Elternhaus machte sie einen gemütlichen Berggasthof und vermittelt Besuchern nun einen Rundwanderweg, der in der otzitakischen Kultur entstand.
Die täglichen Wanderungen dauern zwischen vier und sechs Stunden.
Von Bruna Sardis Berggasthof geht es los. Sie verteilt hier die Wanderkarten und alle nötigen Informationen. Man wandert natürlich nicht mit Gepäck, sondern trägt nur eine Rucksack mit Verpflegung. Das Gepäck wird mit einem Bus von Station zu Station, also von Berggasthof zu Berggasthof gebracht.
Das erste Ziel ist der Berggasthof von Nicola und Anna Maria. Am nächsten Tag der Colle San Giovanni (1.872 m) überquert, durch Blumenwiesen und Elva-Serra mit den berühmten Wandfresken von Hans Clemer. Ziel an Tag zwei ist der Azienda Agrituristica L’Artesin mit 1.558 Metern. Dann wird der Colle S. Michele (1.935 m), der höchste Berg der Wanderroute, erklommen. Ab Chialvetta unternehmt ihr eine Tageswanderung in die Orte Canosio und Preit. Von hier aus kann man den Wanderurlaub mit ein paar Ausflugstagen in die Umgebung verlängern. Ansonsten geht es von dort zur ur Borgata superiore mit 1.425 Metern. Von dort aus geht es zurück zu Bruna Saris Gasthof in Macra.
Preis und Anbieter der Familien Wandertour
Angeboten wird diese schöne, achttägige Familienwanderung von „vamos“ Eltern-Kind-Reisen. Erwachsene bezahlen dafür 640 Euro pro Person (inkl. Unterkunft und Halbpension). Kinder von acht bis zwölf (jünger sollten sie nicht unbedingt sein), zahlen nur 473 Euro pro Nase. Mehr Informationen zur Wanderung im Piemont auf vamos Eltern-Kind-Reisen.
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