Amerika ist für uns Europäer unvorstellbar riesig. Die Vereinigten Staaten sind kaum mit nur einer Reise zu erkunden. Wer einen Trip durch die USA plant, sollte sich das Land Stück für Stück vornehmen. Beginnen wir „unten rechts“ im Deep South, dem tiefen Süden, der USA.
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Bundesstaaten des Deep South
Der „Deep South“ der USA ist schwer in Grenzen zu setzen, denn er beschreibt die kulturelle, historisch geprägte Gegend Amerikas im östlichen Süden. Die Menschen und die Landschaften im „Deep South“ haben ihren ganz eigenen Stil. Deep South ist vielmehr eine Regionalreligion, als eine geografische Beschreibung.
Zum Deep South gehören die Bundesstaaten Alabama, Georgia, Louisiana, Mississippi und Tennessee. Manche zählen auch Regionen von South Carolina, North Central Florida und East Texas dazu. Wie gesagt: Der Deep South kennt keine Grenzen.
Gemütlichkeit im Süden
Im tiefen Süden herrscht noch immer eine „Huckleberry Finn“ Romantik: Dampfschiffe fahren den Mississippi entlang, die Sommernächte sind lau und die Menschen sind gemütlich. Im Gegensatz zum hektischen Leben im Norden des Landes, erlebt man im Deep South Gelassenheit und Gastfreundlichkeit.
Landschaften im Deep South

Im tiefen Süden gibt es vom Gebirge – den Appalachen – über Urwald, Sümpfe, Seen und Wälder alles, sogar weiße Sandstrände und karge Wüsten:
Im Naturparadies Alabama stößt man auf Sümpfe, Seen, Höhlen und Wälder. Der Bundesstaat ist ideal für Naturliebhaber, Wanderer und Angler. Viele wissen nicht, dass Alabama auch einen feinen, weißen Strand hat. Der 32 Meilen lange Strand von Alabama ist ideal zum Baden und Entspannen. Nicht nur die Hauptstadt Montgomery zeigt malerische Häuser und Villen. Auch die vielen andere, kleinen und größeren Städtchen Alabamas riechen förmlich nach spannenden Geschichten vergangener Tage.
In Georgia geht es geschäftiger zu, nicht nur in der Hauptstadt Atlanta. Wobei man auch hier das idyllische Südstaaten Flair nicht vermissen wird. Südlich der Hauptstadt liegt der historische Kern Georgias mit wunderschönen Orten voller Historie. Auch Georgia bietet Naturfreunden Einiges: die Berge des Piedmont Plateaus, klare Flüsse und die schöne Küste mit vielen kleinen, vorgelagerten Inseln.
In Louisiana treffen die Kulturen aufeinander: Franzosen, Afrikaner, Amerikaner – die Wurzeln der Einwohner sind vielfältig. Deshalb geht es in den Städten Louisianas farbenfroh und locker zu. Das beste Beispiel ist das wunderschöne New Orleans, bekannt für ausgelassene Musikfeste und Partys. Für Abenteurer hält Louisiana etwas besonderes bereit: In den Flussarmen (Bayous) kann man frei lebenden Alligatoren beim Schwimmen zusehen.
In Mississippi findet man die größte Ansammlung an Häusern aus der Zeit vor dem Bürgerkrieg: Natchez heißt die historische Stadt mit den Plantagenhäusern und Villen. An Mississippis Küste ziehen sich lange, weiße Sandstrände entlang. Im Norden ruht das Auge auf leichten Hügeln und wunderschönen Magnolien. Das ländlich geprägte Mississippi gilt als äußerst gastfreundlich.
In Tennessee gibt es mehr als nur Whiskey. Der Nationalpark „Smoky Mountains“ und der „Cherokee National Forest” sind die beliebtesten Erholungsgebiete der Amerikaner. Kein Wunder, denn die Landschaft dort ist atemberaubend schön. Auf dem Ocoee River können Kajak Fahrer und Kanu Fahrer auf Weltcup-Niveau paddeln. In der Musikstadt Nashville bekommt man was auf die Ohren: Country, Folk, Pop, Rock – ja einfach jede Musikrichtung ist hier zu Hause. Deshalb finden hier auch viele kleinere und größere Musikfestivals statt. In Memphis, der größten Stadt Tennessees, nahmen Elvis und Jonny Cash ihre allseits bekannten Platten auf.
Die Wiege der Musik

Jazz, Blues, Country, Soul, Folk, Rock und Pop: Im Deep South ist die amerikanische Musik geboren. Die weltweit erfolgreichsten Bands und Musiker stammen aus dem Süden der USA. In Nashville, Memphis, New Orleans oder Montgomery wurden Stars wie Nat King Cole, Elvis, Jonny Cash, Louis Armstrong aber auch Pop Bands wie die Kings of Leon geboren. Musik ist im Deep South allgegenwärtig. In Bars, Clubs und auf den Straßen wird Musik zelebriert und man kann als Besucher swingen, rocken oder einfach nur erstaunt lauschen.
Südstaaten Küche
Neben der Musik und der Historie im Deep South kommt ein weiteres Highlight hinzu: Die Southern Kitchen, die Küche der Südstaaten. Durch die verschiedenen, kulturellen Einflüsse genießt man hier wirkliche einmalige Geriche: Cajun-Food, Soul-Food, Tex-Mex-Küche und kreolische Küche sind im Deep South verwurzelt. Kleine Kostprobe?
- Johnny Cakes (gesalzene Pfannkuchen aus Maismehl)
- Glazed Sweet Potatoes (glasierte Süßkartoffeln)
- Crawfish étouffée (Ragout aus Flusskrebsen, serviert mit Reis)
- Jambalaya (gebratene Reis-Fleisch oder Reis-Fisch Gerichte, ähnlich wie Paella)
- Southern Fried Catfish (fritierter Wels)
Wer mehr zu Rundreisen und Trips durch den Deep South der USA wissen möchte, dem sei die Seite deep-south-usa.de wärmstens ans Herz gelegt. Hier findet man Vorschläge für Rundreisen, Touren und sogar original Rezepte aus dem tiefen Süden. Yummi!
Schau dir die 10 schönsten Ziele Neuenglands in unserer Bildergalerie an.




















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