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Surf-Mekka in Spanien: Costa de la Luz

Die Wellen schlagen hoch in Tarifa. Die Südspitze Spaniens ist ein Eldorado für Surfer. Der Wind bläst an den weiten Stränden der Atlantikküste von Andalusien oft besonders stark. Der Spot ist nicht nur bei Surfern aus aller Welt beliebt. Hier beginnen die einzigartigen Strände der Costa de la Luz – der Küste des Lichts. Sie ziehen auch Badeurlauber und Naturliebhaber in ihren Bann.

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Tarifa: Strand mit Blick auf Afrika (Basilievich, OUT:)))/cc )

Die Costa de la Luz verdankt ihren Namen dem besonderen Licht. Es lässt die weiten Strände, Dünen und die weißgetünchten Wände der traditionellen Häuser noch heller erscheinen. Surfer schätzen das milde Klima und die guten Windverhältnisse. Die spanische Küste bietet von Tarifa über Cádiz und Huelva bis Portugal optimale Bedingungen sowie eine gut ausgebaute Infrastruktur für Wassersportler.

Landeinwärts ist die Region abwechslungsreich: Raues Gebirge, fruchtbares Ackerland, Weideland für Stiere, Weinanlangen und kleine Dörfchen gibt es zu entdecken. Im Frühling blühen farbenprächtige Blumen, die Sommer sind heiß und trocken. Auch im Winter scheint hier noch die Sonne und die Region wird nach Angaben der spanischen Tourismusbehörde das Ziel von Millionen Zugvögeln.

Tarifa zieht Surfer an

Surfer am Strand von Tarifa (montuno/<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" rel="nofollow" >cc</a> <a href="" target="_blank" rel="nofollow"></a>)
Surfer am Strand von Tarifa (montuno/cc )

Die Atlantikküste ist ein Mekka für Windsufer. In dem kleinen Küstenort Tarifa geht es beschaulich zu. In dem Städtchen mischt sich die ruhige Stimmung der Einheimischen mit dem gelassenen Lebensstil der Wassersportler. Wenn die Sicht klar ist, sieht man sogar Afrika. Der Morgen startet mit einem traditionellen Frühstück, das in fast jedem Café serviert wird: Getoastetes Weißbrot mit frischem Tomatenpüree und einem Schuss Olivenöl. Danach geht es an den breiten Strand Valdevaqueros. Dort steigen im Laufe des Vormittags bereits die ersten bunten Drachen in die Luft. Anfänger können in Surfschulen die Tricks der Profis lernen. Unter anderem bietet die Schule Kitec Tarifa Kurse für 100 Euro für den ersten Tag an.

Hoteltipp: In der Altstadt liegt das Hotel Posada Vagamundos. Es befindet sich in einem Haus aus dem 18. Jahrhundert. Die Zimmer in dem Hotel mit den traditionell weißen Wänden sind zurückhaltend eingerichtet. Den Boden zieren andalusische Fliesenmuster. Die Nacht im Doppelzimmer kostet ab 60 Euro in der Nebensaison. Hier gleich buchen!

Strände der Provinz Huelva

120 Kilometer lang säumen sich die goldgelben Strände der Provinz Huelva an der Costa de la Luz. Der Landstrich kurz vor der Grenze zu Portugal verzaubert durch malerische Fischerorte mit einem reichhaltigen Angebot an Tapas und Co, feine Sandstrände und dem Nationalpark Doñana. Am Strand des Ortes Punta Umbría gibt es für Badeurlauber eine gut ausgebaute Infrastruktur. Auch hier können sich Surfer auf den Wellen versuchen. Der Strand La Bota eignet sich besonders gut für Spaziergänge.

Hoteltipp: Im Herzen Punta Umbrías liegt das Hotel Ayamontino mit Restaurant und eigener Bar. Die meisten Zimmer verfügen über eine private Terrasse. Der Strand liegt nicht weit entfernt. Der Preis für ein Doppelzimmer ist saisonabhängig und liegt bei rund 100 Euro. Hier gleich buchen!

Städtetrip nach Huelva

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Iberischer Schinken schmeckt in Spanien fast noch besser (cloudsoup/cc )

Neben all dem Bade- und Wassersportvergnügen ist auch ein Ausflug nach Huelva lohnenswert. Hier mündet der Fluss Odiel ins Meer. Die Stadt ist bekannt für ihre Barockkunst im Bezirk El Condado. Für Feinschmecker hat Huelva etwas ganz besonderes zu bieten: Hier gibt es laut Tourismusamt den weltbekannte Ibérico-Schinken: In den nahe gelegenen Orten Aracena oder Jabugo werden informative Führungen und Verkostungen angeboten.

Huelva und Columbus-Tour

Huelva schrieb Geschichte, als sich Christopher Columbus als Ausgangspunkt seiner Amerikareise in der Stadt aufhielt. Bei diesem historischen Stadtrundgang kannst du die Wege Columbus nachforschen und erfährst viele Details über einen der größten Entdecker aller Zeiten. Die Gästeführer informieren auch über die Stadtgeschichte. Tour hier buchen!

Natur pur im nahen Nationalpark

Weiter östlich Richtung Cádiz liegt der Nationalpark Doñana. Er ist einer von 14 Parks in Spanien und gehört zum UNESCO-Welterbe. Die hügelige Landschaft der Sandbänke geht in das morastige Küstengebiet über. Das Gebiet bietet Zugvögeln Schutz. Der sogenannte Pardelluchs ist laut Tourismusamt das Wahrzeichen des Parks. Er kommt nur hier vor. Es werden verschiedene Wanderungen oder Touren zum Beispiel per Fahrrad angeboten. Nähere Informationen gibt es hier.

Sturm an der "Küste des Lichts" (elchikogris/<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" rel="nofollow" >cc</a> <a href="" target="_blank" rel="nofollow"></a>)
Sturm an der "Küste des Lichts" (elchikogris/cc )

Der kleine Küstenort Matalascañas grenzt direkt an den Nationalpark an der Costa de la Luz. Er ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in das Naturschutzgebiet. Der lokale Strand ist mehr als fünf Kilometer lang. Er ist besonders für Familien geeignet. Es gibt zahlreiche Restaurants, Kneipen und Hotels.

Hoteltipp: Nur zehn Gehminuten vom Strand entfernt liegt das Hotel Cortijo Golf. Neben einem Außenpool wird auch ein hauseigenes Restaurant mit regionaler und internationaler Küche angeboten. Die Nacht im Doppelzimmer gibt es als Sparangebot ab 72 Euro. Hier gleich buchen!

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Carolin Bauer, Reiseexperte

25.000 Kilometer – einmal um Australien! Nach diesem Roadtrip war meine Reiseleidenschaft endgültig geweckt. Danach ging es mit dem Rucksack quer durch Südostasien. Meine Traumziel-Liste wird immer länger: Indien, Peru oder Afrika stehen ganz oben. Bis dahin suche ich nach neuen Spots und Trips in der wunderbaren Welt des Reisens.

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