Städtereisen

Faszination Städtetrips: Ein Wochenende in Hamburg

Als alte Hansestadt hat Hamburg viel zu bieten. Zwei Flüsse, ein riesiger Hafen und jede Menge Sehenswürdigkeiten. Doch kann man an nur einem Wochenende die Stadt in all ihren Facetten entdecken? So könnte ein Kurztrip aussehen:

Die faszinierende Speicherstadt am Hamburger Hafen (c0t0d0s0/<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="nofollow" >cc</a> <a href="" target="_blank" rel="nofollow"></a>)
Die faszinierende Speicherstadt am Hamburger Hafen (c0t0d0s0/cc )

Freitag

Zu Beginn eines Urlaubswochenendes steht die entspannte Ankunft im Hotel. Viele Hotels in Hamburg besitzen einen traumhaften Ausblick über die Stadt oder aufs Wasser. Doch auch ein Hotelzimmer ohne Ausblick ist kein Grund zur Traurigkeit: Viel Zeit will man ohnehin nicht im Hotel verbringen.

Nach dem Abladen der Koffer sollte man sich um das passende Fortbewegungsmittel kümmern: Wie in jeder Großstadt kommt man auch in Hamburg mit dem Auto eher langsam voran und sieht nicht viel. Als sportliche Alternative bietet sich das Fahrrad an. Leihdienste sind zahlreich und gut in der Stadt verteilt. Die roten Stadträder sind sogar für 30 Minuten kostenfrei. Wer es bequemer mag, löst an der nächstgelegenen U- oder S-Bahn Haltestelle ein Ticket für das gesamte Wochenende.
Erster Halt: Landungsbrücken. Bei einem Fischbrötchen hat man hier einen guten Ausblick auf den Hafen, die Docks von Blohm+Voss sowie die großen Container-Terminals.

Zudem starten von hier zahlreiche Hafenrundfahrten. Eine Hafenrundfahrt ist ein absolutes Muss in Hamburg. Danach sollte man den ersten Tag mit einem Highlight ausklingen lassen, zum Beispiel mit einem Besuch in der Oper, im Musical oder im Theater.

Samstag

Fit und ausgeschlafen startet man in den erlebnisreichsten Tag des Wochenendes: Für Frühaufsteher empfiehlt sich ein Morgenspaziergang bei Sonnenaufgang, um das Antlitz der Stadt im Licht der aufgehenden Sonne zu genießen. Frische Luft macht hungrig. Sie haben die Wahl zwischen Frühstück im Hotel oder einem der zahlreichen kleinen Cafés.

Wer lieber außerhalb des Hotels frühstückt, begibt sich hierfür am besten ins Grindelviertel. Der Stadtteil bietet jegliche Art zu frühstücken, egal ob vegan, vegetarisch oder mit Fleisch, ob Buffet oder à la Carte. Für jeden Geschmack gibt es das richtige Frühstückslokal.

Vom Grindelviertel ist es zu Fuß nicht weit an die Alster und zur Shopping-Meile Mönckebergstraße. Den Einkaufsbummel sollte man vormittags erledigen, wenn die Geschäfte noch nicht so voll sind. In der Mönckebergstraße finden sich auch viele Möglichkeiten für ein schnelles aber leckeres Mittagsessen.

Für den Nachmittag bietet es sich an, einen Cocktail im Alex zu genießen. Ins Alex geht man einerseits für den großartigen Blick auf die Binnenalster mit ihrer Fontäne und andererseits zum Sehen und Gesehen-Werden. Wer sich hier aufmerksam umguckt, entdeckt schon mal das ein oder andere Sternchen. Wem nicht nach Alkohol zu früher Stunde ist, der nimmt die neue U-Bahnlinie U4 vom Jungfernstieg in die Hafencity und gönnt sich einen Spaziergang durch Hamburgs jüngsten Stadtteil. Mit etwas Glück liegt dort zum Zeitpunkt Ihres Besuchs eines der großen Kreuzfahrtschiffe vor Anker.

Um von der Nachmittags- in Abendstimmung zu gelangen empfiehlt sich ein Kleiderwechsel. Entweder fährt man zurück ins Hotel und macht sich frisch oder man kauft sich eben ein neues Outfit. Wer auf außergewöhnliche Kleidung Wert legt, schaut sich am Besten im Karolinenviertel um.

Von hier aus ist es dann nicht mehr weit auf die Reeperbahn. Wenn zum Zeitpunkt des Besuchs der Dom stattfinden sollte, ist der Fußweg zwischen Feldstraße und Reeperbahn noch etwas unterhaltsamer und sogar noch mit einer Tüte gebrannter Mandeln zu verbinden.

Zum Ausklang des Tages oder zum Feiern bis in die frühen Morgenstunden: Auf der Reeperbahn findet sich für jeden das richtige Angebot. Wem der Irish-Pub mit Live-Musik mehr liegt findet die richtige Location auf dem Hans-Albers-Platz. Den Club-Gänger oder Karaoke-Fan lockt die Große Freiheit.

Sonntag

Am Besten suchen Sie sich im Vorfeld Ihrer Reise schon einmal ein gutes Anti-Kater-Rezept heraus. Der Sonntag bestünde dann darin, dieses anzuwenden, zu packen, auszuchecken und gegebenenfalls im Flugzeug oder Zug Schlaf nachzuholen.

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Peggy Reichelt, Reiseexperte

Viele Reisen nach Asien, Nordamerika, Australien, Afrika oder Kurztrips innerhalb Europas durfte ich schon erleben. Der weiße Fleck auf der Wunschliste der bereisten Kontinente – Südamerika – wird hoffentlich bald gefüllt. Bis dahin bin ich weiter auf der Suche nach Insidertipps und freue mich, diese hier zu teilen!

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1 Comment

  1. Sooo isses. Aber manchmal passt man auch ein richtig satt gefülltes, ereignisreiches Sommerwochenende ab – und dann lässt man vielleicht die eine oder andere traditionelle Sehenswürdigkeit links liegen – kann man ja nächstes Mal besuchen – und stürzt sich in das “andere Hamburg”, das eine Vielfalt bietet, die man vielleicht gar nicht erwartet hatte … ;0)

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