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Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Berlin

Eine Stadt im Wandel: Berlin spiegelt Preußens Gloria wieder, zeigt den Schrecken des Krieges, erinnert an den ehemaligen Grenzstreifen und taucht mit modernen Bauten ins 21. Jahrhundert. Die deutsche Hauptstadt ist ein Ziel für jedermann. In Berlin schlägt der Puls der Zeit. Einschläfernde Sehenswürdigkeiten sind bei dieser Städtereise nicht das Problem. Eher die Auswahl bereitet Schwierigkeiten.

Brandenburger Tor (Merten, Hans Peter/DZT)
Brandenburger Tor (Merten, Hans Peter/DZT)

Die Liste der Besuchermagnete scheint endlos. Das Wahrzeichen Brandenburger Tor, Museumsinsel, Alexanderplatz, Regierungsviertel oder Ku´damm stehen dabei ganz oben. Berlins Sehenswürdigkeiten lassen sich zu Fuß, per Bus oder Schiff entdecken. Passend zum Image der Kreativ-Metropole können Touristen im Trabi oder mit einer Laufgruppe Berlin beim Sightjogging entdecken.

Brandenburger Tor

Vom Symbol der deutschen Teilung avancierte das Brandenburger Tor zum Wahrzeichen des vereinigten Berlins. Das klassizistische Bauwerk am Pariser Platz entstand zwischen 1788 und 1791. Mit der Quadriga von Johann Gottfried Schadow wurde das Tor 1793 gekrönt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Denkmal schwer getroffen. Während des SED-Regimes stand es mehr als drei Jahrzehnte unsaniert vor der Mauer. Unter dem Jubel von mehr als 100.000 Menschen wurde der Grenzstreifen und damit das Tor im Jahr 1989 geöffnet. Vollends saniert schreiten nun Touristen aus aller Welt durch die fünf Durchgänge.

Reichstag

Eine weitere Top-Sehenswürdigkeit in Berlin ist der Reichstag. Unter seiner neugebauten, gläsernen Kuppel tagen seit 1990 die Politiker des Deutschen Bundestages. Das Reichstagsgebäude steht wie das Brandenburger Tor symbolisch für den Wandel Berlins. Es wurde zwischen 1884 und 1894 gebaut. 1918 wurde dort die Republik ausgerufen. 1933 brannten der Plenarsaal und die Kuppel bis zur Zerstörung. 1945 übernahm die Sowjetunion bis zur Wiedervereinigung das Gebäude. Die Warteschlangen davor können sehr lang sein. Bei dieser Führung, gelangst du ohne Anstehen in den Reichstag.

Alexanderplatz mit Weltzeituhr (Scholvien/visitBerlin/<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/" target="_blank" rel="nofollow" >cc</a> <a href="" target="_blank" rel="nofollow"></a>)
Alexanderplatz mit Weltzeituhr (Scholvien/visitBerlin/cc )

Museumsinsel

Besucher müssen sich bei einer Städtereise nach Berlin nicht alle fünf Ausstellungshäuser der Museumsinsel vornehmen: Pergamonmuseum, Bode-Museum, Altes Museum, Neues Museum und Alte Nationalgalerie sprengen selbst den Rahmen eines Kulturinteressierten. Stattdessen gilt es eine feine Auswahl zu treffen. Die Museumsinsel ist eine architektonische, kulturelle und urbane Sehenswürdigkeit mitten in Berlin. Die fünf Museen bergen mehr als zehn verschiedene Sammlungen. Die Insel ist zwischen 1830 und 1930 entstanden. Heutzutage gehört sie zu den meistbesuchten Attraktionen und gilt als einer der wichtigsten Museumskomplexe der Welt.

Alexanderplatz

Wenn auch nicht der schönste Ort Berlins, sollte der Alexanderplatz (Alex) bei einer Stadterkundung nicht fehlen. Dort treffen Besucher auf ein weiteres Symbol der Stadt, den 365 Meter hohen Fernsehturm. Auf dem erneuerten Platz steht die Weltzeituhr. Das Flair vergangener Zeit ist an dem markanten Punkt im ehemaligen Ostteil weiter präsent. Von dort können Touristen vom Roten Rathaus und der Spree in Richtung Berliner Dom laufen.

Berliner Dom

Der Berliner Dom überstand den Zweiten Weltkrieg ebenfalls nur schwer beschädigt. 2002 wurde das imposante Gotteshaus vollständig renoviert. Seinen Ursprung hat die Kirche im Mittelalter. 1894 wurde der alte Dom abgerissen und das heutige Gebäude entstand. Es steht im Zentrum der Hauptstadt am Lustgarten 1. Der Berliner Dom ist eine Sehenswürdigkeit mit kostenpflichtigen Eintritt: Erwachsene müssen sieben Euro zahlen.

Kurfürstendamm

Blick auf die Gedächtniskirche (roger4336/<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" rel="nofollow" >cc</a> <a href="" target="_blank" rel="nofollow"></a>)
Blick auf die Gedächtniskirche (roger4336/cc )

Im Westteil der Stadt erstreckt sich der Prachtboulevard und die frühere Mitte West-Berlins: Der Kurfürstendamm (Ku’damm) ist für die exquisiten Einkaufsmöglichkeiten wie im Kaufhaus des Westens (KaDeWe) berühmt. Unzählige Läden aller Preisklassen sind dort zu finden. Vom Ku’damm ist es ein Katzensprung zur Gedächtniskirche und dem Bahnhof Zoologischer Garten. Derzeit sticht das Areal mehr durch die Kräne und Baufahrzeuge als durch schöne Bauwerke und Plätze hervor. Die sogenannte City West erfährt eine Erneuerung.

Berliner Mauer

Manchmal hört man Touristen fragen: “Wo ist denn diese Mauer?” In der Tat ist von dem ehemaligen Grenzstreifen nicht mehr viel übrig. Vor mehr als 20 Jahren fiel die Berliner Mauer. Sie trennte von August 1961 bis November 1989 West von Ostberlin. Rund 43 Kilometer zog sich die Berliner Mauer durch die Hauptstadt. Ein weltweit bekannter Ort mit Mauerresten ist die von 118 Künstlern gestaltete East Side Gallery in Berlin-Friedrichshain.

Carolin Bauer, Reiseexperte

25.000 Kilometer – einmal um Australien! Nach diesem Roadtrip war meine Reiseleidenschaft endgültig geweckt. Danach ging es mit dem Rucksack quer durch Südostasien. Meine Traumziel-Liste wird immer länger: Indien, Peru oder Afrika stehen ganz oben. Bis dahin suche ich nach neuen Spots und Trips in der wunderbaren Welt des Reisens.

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