Rundreise & Kreuzfahrt

Ein Blick auf die Sicherheit von Kreuzfahrtschiffen

(c) Kalina / pixelio.de
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Das überdurchschnittliche Umsatzwachstum bestätigt, dass kein anderer Bereich in den letzten Jahren in der Tourismusbranche so sehr im Kommen war wie die Kreuzfahrten. Immer neue Rekorde werden bei Gastzahlen auf der Hochsee und auch bei den Flusskreuzfahrten gemeldet. Der Anteil der Deutschen lag 2011 bei etwa 1,8 Millionen Schiffsreisenden. Die mit Abstand wichtigste Region ist das westliche Mittelmeer, auf dem gut jeder dritte Bord-Urlauber kreuzt, mit etwas Abstand folgen das Nordland, das östliches Mittelmeer, die Kanarische Inseln, die Karibik und die Ostsee. Nur etwa jede vierte Kreuzfahrt führt in Häfen in Übersee.

Der Wachstumstrend setzt sich damit weiter fort. Doch gleichzeitig erwarten Passagiere höhere Sicherheitsstandards und professionelles Reagieren auf Krisenfälle. Denn ob Unfall, Naturkatastrophe, politische Unruhen, wirtschaftliche Extremsituationen oder Infektionen – vielerlei Faktoren können kurzfristig zu einer Kapazitätsüberlastung führen. Zu sehen war dies am jüngsten Schiffsunglück des Costa Concordia Schiffes im Januar 2012, bei der schnell greifende Sofortmaßnahmen kläglich scheiterten. Der Costa Deutschland-Chef verwies darauf, dass nach dem Unglück die Kontrollmaßnahmen an Bord der Costa-Schiffe verschärft worden seien.

Das Thema Sicherheit wird mittlerweile von allen Reedereien intensiver kommuniziert. Bei TUI Cruises und Aida haben die Verantwortlichen mit konkreten Maßnahmen reagiert. Die allgemeinen Sicherheitsvorschriften werden nun viel ernster genommen sowie Initiativen zur Verbesserung der Sicherheitsstandards ergriffen. Beispielsweise wurden die Seenotrettungsübungen im Einstiegshafen nach vorne verlegt und werden nun bereits vor dem Auslaufen gemacht. Die Anwesenheit der Passagiere wird dabei durch Sicherheitskarten kontrolliert. Ebenso wurden stärkere Beschränkungen des Zugangs auf die Brücke festgelegt sowie Offiziere nach einem neuen Brückenkommando-Modell geschult. Echtzeit-Routen-Überwachungssysteme sorgen zudem dafür, dass die Reederei genau weiß, welche Position die jeweiligen Schiffe haben.

Ein neues System hat auch MSC Kreuzfahrten eingeführt. Detailliert und sekundengenau kann der Zentralrechner in Italien Informationen wie Position, Geschwindigkeit und Fahrtrichtung zu allen Schiffen der Flotte abrufen. Mit dem Tracking ist es so möglich, im Notfall besser Hilfe leisten zu können. All diese Maßnahmen wurden ergriffen, um Gästen im Falle eines Falles schnell und  wirkungsvoll zu helfen. Bei 1000Kreuzfahrten.de kann man sich einen Überblick über etliche Schiffe und aktuelle Kreuzfahrt News verschaffen. So hat man selbst die Möglichkeit, die schwimmenden Luxushotels näher unter die Lupe zu nehmen. Nach wie vor sind Kreuzfahrten nämlich eine der sichersten Reiseformen, die es gibt.

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