Mit der Premiere von Tristan und Isolde erlebte die am 26. August eröffnete Ruhrtriennale 2011 einen spektakulären Auftakt. Das jährlich im Spätsommer/Herbst veranstaltete, internationale Fest der Künste im Ruhrgebiet hat sich mit seinen mehr als 100 Veranstaltungen aus Tanz, Theater, Musik und Literatur inzwischen zu einem echten Publikumsmagneten entwickelt.
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Schauplätze des Kulturfestivals waren auch dieses Mal wieder die herausragenden Industriedenkmäler des Ruhrgebiets: Bis zum 9. Oktober 2011 konnte man die Veranstaltungen in einer einzigartigen Kulisse wie dem Maschinenhaus in Essen, dem Gasometer in Oberhausen oder der Jahrhunderthalle in Bochum erleben.
Der Intendant Willy Decker begann im Jahr 2009 mit der Leitung der insgesamt dritten Ruhrtriennale (die Ruhrtriennale 2009 bis 2011). 2011 wird für den Kölner Opern-Regisseur das letzte Jahr an der Spitze des internationalen Kunstfestivals sein. Während sich im Jahr 2009 der Blick auf den jüdischen und 2010 auf den islamischen Kulturkreis richtete, stand die Ruhrtriennale 2011 ganz im Zeichen des Buddhismus. Das waren die Highlights der Ruhrtrienale 2011.
Oper, Theater und Konzerte
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Tristan und Isolde: Insgesamt sechs Mal konnten Opern-Begeisterte die Inszenierung von Richard Wagners Tristan und Isolde in der Bochumer Jahrhunderthalle erleben. Regie führte Intendant Willy Decker höchstpersönlich.
- Francesco Tristano -Technophonic: Pianist Francesco Tristano präsentierte zusammen mit den Duisburger Philharmonikern sowie den Techno-DJs Moritz von Oswald und Carl Craig Clubkultur-Klassiker. Von dieser spannenden Zusammenkunft konnten sich Interessierte am 2. September in der Jahrhunderthalle in Bochum einen Eindruck verschaffen.
- Macbeth: Einer der Höhepunkte der Ruhrtriennale 2011 war sicherlich die Neuinszenierung von William Shakespeares Stück “Macbeth” unter der Regie von Luk Perceval. Veranstaltungsort war die 1909 errichtete Maschinenhalle Zweckel in Gladbeck.
- Das Schloss: Nach dem Erfolg der Produktion “Verrücktes Blut” beschäftigten sich Nurkan Erpulat und Jens Hillje gemeinsam mit Schauspielern des Ensembles des Deutschen Theaters Berlin mit der Dramatisierung von Kafkas berühmtem Romanfragment Das Schloss. Uraufführung war am 23. September 2011, danach wurde das Stück (am 24./ 25./ 27./ 28./ 29. und 30. September) noch sechs weitere Male auf die Bühne gebracht. Ort des Geschehens war die Turbinenhalle an der Jahrhunderthalle in Bochum.
- The Hilliard Ensemble: Das britische Gesangsquartett The Hilliard Ensemble gab gleich zwei Stücke zum Besten.
In Litany for the whale hat das famose Vokalensemble am 15. September in der Jahrhunderthalle in Bochum Stücke des amerikanischen Komponisten John Cage (in Kombination von Zen-Klängen) auf die Bühne gebracht.
Bei In Paradisum wiederum setzte sich das The Hilliard Ensemble mit Musik der Renaissance auseinander. Veranstaltungsort war auch hier wieder die Jahrhunderthalle in Bochum.
- Le Chaises – Die Stühle: Die Inszenierung von Eugène Ionescos Die Stühle ist eine Koproduktion des Théâtre Vidy-Lausanne mit den Wiener Festwochen. Nach der Premiere am 31. August war das Stück am 2. und 3. September in der Gebläsehalle, Landschaftspark Duisburg Nord zu sehen (in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln).
Die nächste Ruhrtriennale findet am 17.8. bis 30.9.2012 statt.




















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