Bei der Anzahl der Sehenswürdigkeiten, die Istanbul zu bieten hat, können Urlauber schon mal schnell den Überblick verlieren. Was sollte man in der Metropole der Türkei unbedingt gesehen oder was auf jeden Fall gemacht haben? Gerade wenn man für seinen Urlaub in die türkische Metropole nur drei Tage bzw. ein Wochenende eingeplant hat, ist guter Rat teuer.
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![]() Absolute Favoritin unter Touristen und Gläubigen ist die Blaue Moschee. (BHarrison/cc) |
Damit du weißt, was bei einer Städtereise nach Istanbul wirklich wichtig ist, verraten wir zehn Dinge, für die man sich bei einem Besuch in Istanbul auf jeden Fall Zeit nehmen sollte.
1. Besuch des Topkapi Palastes
Ein absolutes Muss in Istanbul ist der Besuch des Topkapi Palastes, der Residenz der Sultane vom 15. bis ins frühe 19. Jahrhundert. In seinem Harem wohnten einst 500 Menschen, darunter 300 Konkubinen. Zu den weiteren Highlights des Topkapi Palastes gehört die eindrucksvolle Schatzkammer, in der Gold, Silber, Diamanten und andere wertvolle Stücke um die Wette funkeln.
2. Feilschen
Zu einem Aufenthalt in Istanbul gehört natürlich auch der Besuch eines Basars. Neben dem Großen Basar (sehr auf Touristen ausgerichtet) empfiehlt sich vor allem ein Ausflug zum Gewürz Basar bzw. Ägyptischen Basar. Wie der Name schon erahnen lässt, ist der Basar ein Fest für die Sinne. In diesem Gassendschungel kann man von Teppichen, über Schmuck bis hin zu weichen Lammfellen und exotischen Gewürzen eigentlich alles erwerben.
Einkaufsfreudige laufen jedoch Gefahr, beim Rückflug Gepäckzuschlag zahlen zu müssen, so groß ist das Angebot. Wer auf dem Markt den erstgenannten Preis zahlt, ist selber schuld: Denn dann zahlt man nicht nur viel zu viel, sondern versäumt auch noch den Spaß beim Feilschen und Handeln.
3. Besuch der Hagia Sophia
Die “Kirche der göttlichen Weisheit”, wurde 548 von Kaiser Justinian als größte Kirche des Christentums erbaut. Die Errichtung der Hagia Sophia – lange Zeit die Hauptkirche des Byzantinischen Reiches und das letzte große Bauwerk der Spätantike – setzte neue architektonische Akzente.
Im 15. Jahrhundert wandelten die Osmanen die Kirche in eine Moschee um und bauten Minarette, Grabbauten und Brunnen an. Um den gewaltigen Bau abzustützen, wurde im Laufe der Zeit die Fassade mit immer mehr Pfeilern verstärkt, was das ursprüngliche Erscheinungsbild der Hagia Sophia stark veränderte. Heute ist die Hagia Sophia größtenteils ein Museum.
4. Besuch der Blauen Moschee
Absolute Favoritin unter Touristen und Gläubigen ist die Blaue Moschee. Sie liegt direkt gegenüber der Hagia Sophia und war die Antwort der muslimischen Architekten auf die einst christliche “Konkurrenz”.
5. Fahrt über den Bosporus
Egal wie wenig Zeit man für seine Städtereise mitgebracht hat, eine Bootsfahrt über den Bosporus muss sein. Der fünfstündige Ausflug beginnt in Eminönü und führt einen fast bis ans Schwarze Meer nach Anadolu Kavagi (und wieder zurück). Die Anlegestelle der staatlichen Fährlinie ist die erste von der Galata-Brücke aus und heißt Bogaz Hatti. Abfahrtszeiten: Dezember bis März täglich um 10.30 Uhr, April bis Mai und Oktober bis November täglich um 10.30 Uhr und 13.30 Uhr, Juni bis September um 10.35 Uhr, 11.35 Uhr und 13.35 Uhr, eine einfache Fahrt kostet ca. 3,50 €.
6. Shoppen
Ebenfalls zu empfehlen ist ein Bummel auf der sehr westlich orientierten Istiklal Caddesi, wo es viele Läden gibt mit (originalen) Markenwaren (Adidas, Nike, Puma etc.). Die Läden haben dort bis 23 Uhr auf und an Wochenenden bis 1 Uhr.
7. Hamam-Besuch
Wer den Tag den vielen Sehenswürdigkeiten Istanbuls gewidmet hat, wird den Besuch in einem Hammam (türkisches Bad) genießen. Hier lässt sich in einem Dekor wie aus Tausend und einer Nacht wunderbar entspannen. Ein Besuch in einem Hamam ist ein Erlebnis für sich. Man fühlt sich anschließend wie “neugeboren” und hat das Gefühl, noch nie so sauber gewesen zu sein. Einige Hamami Istanbuls: Süleymaniye Hamami (gemischter Hamam), Cagaloglu Hamami, Galatasary Hamami.
8.Wasserpfeife rauchen
Unbedingt ausprobieren sollte man das Rauchen einer Wasserpfeife. Überall in Istanbul haben in den letzten Jahren neue Wasserpfeifen-Cafés eröffnet. Ob Pfefferminz, Banane oder Erdbeere: Die Cafés haben in der Regel jede Menge Tabak-Geschmacksrichtungen in ihrem Sortiment.
Im Sultanahmet Viertel wartet auf erlebnishungrige Urlauber sogar ein Vergnügen der ganz besonderen Art: Hier kann man auf alten islamischen Friedhöfen Wasserpfeife rauchen und dabei Tee trinken – und das, obwohl hier hohe osmanische Würdenträger des 19. Jahrhunderts begraben sind. Die “Spezialcafés” sind vor allem bei Studenten der Istanbuler Universität sehr beliebt.
9. Kebab essen
Der Kebab ist eine türkische Erfindung, die ihren Siegeszug rund um die Welt angetreten hat und natürlich auch vor Ort an jeder Straßenecke zu finden ist. Wer Istanbul besucht, sollte hier zumindest einmal einen Kebab gegessen haben, alleine schon um zu beurteilen, ob der beste Kebab der Welt vielleicht doch aus Berlin Kreuzberg kommt.
10. Ausgehen
Istanbul ist hipp und das merkt man auch an den unzähligen Ausgehmöglichkeiten. Wer tanzen gehen will, hat die Qual der Wahl und kann zwischen zahlreichen “hochangesagten” Clubs auswählen, die manchmal auch auf im Bosporus schwimmenden Barkassen untergebracht sind. Bequem und luxuriös übernachtet es sich nach einer langen Partynacht im Hotel Ceylan InterContinental.



















