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Ein Wochenende in Paris

Aller Anfang ist schwer – das gilt auch für die Stadt Paris. Wer die Seine-Metropole das erste Mal auf einer Städtereise besucht, ist bei dem Überangebot an Sehenswürdigkeiten und Attraktionen erst einmal überfordert. Eiffelturm, Louvre Museum, Notre Dame, Montmartre: Was muss man in Paris eigentlich alles gesehen und erlebt haben? Und kann man die wichtigsten Highlights der französischen Hauptstadt alle an einem Wochenende erkunden? Ja, man kann. Wir verraten, wie sich die “Stadt der Liebe” in zwei Tagen erobern lässt.

Das beste Fortbewegungsmittel in Paris: Die Metro (abacho.de/ A.P.)
Das beste Fortbewegungsmittel in Paris: Die Metro (abacho.de/ A.P.)

Erster Tag: Champs-Elysées, Eiffelturm und Marais

Wer Paris auf einer Städtereise besucht, sollte auf jeden Fall bequeme Schuhe im Gepäck haben: Denn trotz ihrer Größe (die Stadt Paris hat elf Millionen Einwohner), lässt sich vieles in der Seine-Metropole zu Fuß abwandern.

Ein Muss bei jeder Paris-Reise: Der Eiffelturm (abacho.de/ A.P.)
Ein Muss bei jeder Paris-Reise: Der Eiffelturm (abacho.de/ A.P.)

Einen ersten Eindruck von der Stadt bekommt man am besten auf einem Spaziergang: Als guter Ausgangspunkt für die erste Paris-Begehung eignet sich beispielsweise der größte Platz von Paris, der Place de la Concorde (Platz der Eintracht), weiter geht es entlang des berühmten Prachtboulevards, der Champs-Elysées in Richtung Arc de Triomphe.

Achtung: Vom Place de la Concorde lässt sich zunächst auch ein kleiner Schlenker in Richtung Seine machen. Entlang des Seine-Ufers hat man eine hervorragende Sicht auf Sehenswürdigkeiten wie das Musée d‘Orsay oder die malerischen Pariser Brücken.

Kein Paris-Besuch ohne den Eiffelturm und natürlich muss man DAS Pariser Wahrzeichen einmal aus nächster Nähe gesehen haben: Vom Arc de Triomphe einfach in die U-Bahn in Richtung Nation einsteigen und an der Haltestelle Bir Hakeim aussteigen, von hier ein kleines Stück zu Fuß in Richtung Eifelturm marschieren.

  • Tipp: Du willst Paris erst einmal unter fachkundiger Anleitung kennenlernen? Wie wäre es zum Beispiel mit einer Stadtführung? Bei der Tour Paris ohne Anstehen geht es – an den langen Warteschlangen vorbei – direkt bis auf die zweite Etage des Eiffelturms, auf einer eineinhalbstündigen Panoramatour kann man darüber hinaus viele weitere Highlights der Stadt vom Doppeldeckerbus aus bestaunen. Die Tour kannst du ganz einfach schon im Voraus online buchen.

Müde vom exzessiven Sightseeing? Dann sollte jetzt ein gemütlicher Bummel durch das Marais folgen. Typisch französische Cafés und Epicerien, enge Straßen, Galerien und Boutiquen machen den Charme des jüdischen Viertels aus. Besonders sehenswert im Marais ist unter anderem das Musée Picasso in der Rue Thorigny. Aber auch um bei einem Glas französischem Rotwein den Abend ausklingen zu lassen, ist dieses Viertel hervorragend geeignet.

Zweiter Tag: Louvre, Seine-Rundfahrt, Montmartre

Der Blick vom Eiffelturm (abacho.de/ A.P.)
Der Blick vom Eiffelturm (abacho.de/ A.P.)

Natürlich ist auch das Louvre Museum ein MUSS bei einer Städtereise nach Paris. Da man in diesem gigantischen Museum locker ein paar Tage verbringen kann, ohne alles gesehen zu haben, empfehlen wir, sich auf ein bis zwei Abteilungen zu konzentrieren und sich den Rest für die nächste Paris-Reise aufzusparen.

Den Louvre erreicht man ganz einfach mit der Metro. Haltestelle: Palais Royal Musée du Louvre.

  • Tipp: Eine tolle Möglichkeit, den Louvre samt seiner Highlights kennenzulernen, ist an einer geführten Louvre Tour teilzunehmen. Der große Vorteil: Ohne anzustehen wird man von professionellen Reiseführern direkt zu den Highlights des Museums geführt. Die Führung durch das Louvre Museum ohne Anstehen gleich online buchen.

Nach dem Louvre Museum ist erst einmal gründlich verschnaufen angesagt. Warum die französische Hauptstadt nicht einfach vom Wasser aus auf einer Bootstour auf sich wirken lassen? Bootstouren über die Seine kann man beispielsweise direkt von Paris berühmtester Kathedrale Notre Dame aus starten (vom Louvre sind es ca. zwei Kilometer bis zur Kirche Notre Dame).

  • Tipp: Eine Fahrt mit dem Schiff lässt sich direkt vor Ort oder aber ganz bequem von zu Hause aus buchen. Tour gleich buchen!

Das Paris-Wochenende neigt sich allmählich dem Ende zu. Natürlich steht jetzt noch ein ganz besonderer Leckerbissen an: Ein Besuch des schönen Künstlerviertels Montmartre, wo zu Zeiten der Belle Epoche einst Künstler wie Picasso oder Matisse lebten und arbeiteten. Der Hügel Montmartre ist die höchste Erhebung von Paris, eindrucksvoll über der Stadt thront hier die Basilika Sacré Coeur. Vor der Basilika Sacré Coeur und dem Place du Tertre geht es heute extrem touristisch zu, doch geht man ein paar Straßen weiter, findet man in diesem wunderschönen (und mittlerweile teuersten) Pariser Viertel malerische Ecken mit vielen netten Cafés, Restaurants und Märkten vor.

Übrigens: Auch die Epicerie aus dem Film “Die fabelhafte Welt der Amélie” ist in Montmartre, in der Rue Ravignan, zu Hause.

Die passende Lektüre für deine Städtereise nach Paris:

 

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hotel.dehotel.de
Alex Fingas, Reiseexperte

Reisen und Kunst sind meine große Leidenschaft, die ich immer wieder gerne miteinander verknüpfe. Bei meinen zahlreichen Entdeckungstouren durch die Welt ist mir vor allem Italien zur zweiten Heimat geworden. Doch jetzt stehen erst einmal entlegenere Orte auf meinem Reiseplan. Bis dahin freue ich mich auf den gegenseitigen Austausch von Reiseeindrücken, -tipps und -erfahrungen.

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