Am Samstag, den 28. Januar 2012, wird in der deutschen Hauptstadt wieder die Lange Nacht der Museen veranstaltet. Zahlreiche Berliner Museen und Ausstellungshäuser laden zwischen 18.00 und 2.00 Uhr zum Tag oder vielmehr zur Nacht der offenen Tür.
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Das zweimal im Jahr stattfindende Großevent steht dieses Mal ganz im Zeichen eines großen Jubiläums: Friedrich der Große feiert 2012 seinen 300. Geburtstag und die Länder Berlin und Brandenburg würdigen ihr historisches Geburtstagskind das ganze Jahr über in zahlreichen Sonderveranstaltungen. In der Langen Nacht der Museen in Berlin werden Besucher auf Spurensuche geschickt. Ausstellungen, Führungen, Filme und Lesungen stellen Preußens schillernden König in den Mittelpunkt und erzählen von dessen großer Bedeutung für die Berliner Sammlungen. Auf das ein oder andere Geburtstagsständchen darf man ebenfalls gespannt sein.
Damit aber nicht genug mit den runden Zahlen, denn die vor 15 Jahren ins Leben gerufene Berliner Museumsnacht darf sich im Januar 2012 selbst über ihr 30. Jubiläum freuen.
Die Programmhighlights
Ca. 70 Berliner Museen öffnen laut Veranstalter zur 30. Museumsnacht ihre Türen. Neben vielen altbekannten Gesichtern sind diese Mal auch einige Neulinge dabei: Zum ersten Mal nimmt zum Beispiel das Historiale Berlin Museum, die Filmakademie Kelle, der Tränenpalast oder das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf im neuen Domizil teil.
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Zentrum des Events wird auch bei der 30. Langen Nacht der Museen das Kulturforum Potsdamer Platz (Start und Ausgangspunkt des Shuttle-Bus-Services) sein: Um 18.00 Uhr wird vor der Eingangshalle die Museumsnacht eröffnet. Bis 4.00 Uhr – also zwei Stunden länger als sonst – können sich hier die Besucher auf Entdeckungsreise durch die Gemäldegalerie begeben (Führungen bis 3.30 Uhr). Daneben werden Videoinstallationen, Konzerte und Performances geboten. Sogar für das leibliche Wohl der Besucher ist gesorgt.
- Am Pariser Platz wird ein weiteres Geburtstagskind geehrt. Anlässlich des 100. Geburtstags von Max Frisch hat die Akademie der Künste am Freitag, den 13. Januar, eine Ausstellung über den Schweizer Literaten eröffnet. Während der Langen Nacht der Museen werden Besucher hier mit ein paar tollen Extras überrascht. Alle Infos.
- Eine der schönsten Sammlungen der Kunst des 19. Jahrhunderts finden Besucher in der Alten Nationalgalerie auf der Berliner Museumsinsel vor. Zur langen Nacht der Museen wird es spannend hinter den dicken Museumsmauern, denn dann wird zu einigen Sonderführungen geladen, bei denen der “Alte Fritz” im Zentrum steht. Sogar die Kleinen kommen auf ihre Kosten.
- Einmal hinter die Kulissen des Roten Rathauses, Sitz des regierenden Bürgermeisters und Berliner Senates, schauen: Zur langen Museumsnacht werden von 18.00 bis 2.00 Uhr Wowereits Amtsräume, der Festtrakt mit Wappensaal, der Senatssitzungssaal und der Säulensaal samt Sonderausstellung geöffnet.
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Freunde moderner und zeitgenössischer Kunst sollten sich einen Abstecher in die Berlinische Galerie nicht entgehen lassen. Hier gibt es zu später Stunde nicht nur die Dauerausstellung zur Kunst in Berlin 1880 bis 1980 in neuer Präsentation zu bestaunen. Gleich drei spannende Sonderausstellungen werden ebenfalls geboten. Beim Aktzeichnen darf auch selber zum Stift gegriffen werden. Bis Mitternacht wird man auf Sonderführungen zu den Highlights der Berlinischen Galerie gebracht.
- Das volle Programm gibt es als PDF auf lange-nacht-der-museen-de.
Die Routen
Auf sechs unterschiedlichen Routen haben Besucher die Möglichkeit, durch die Berliner Kulturnacht zu streifen. Ziel und Endpunkt jeder Route ist jeweils das Kulturforum am Potsdamer Platz. Der Bus-Shuttle-Service ist in der Eintrittskarte für die Lange Nacht der Museen bereits enthalten. Ebenfalls im Preis enthalten ist die Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs (S-Bahn, U-Bahn, Tram, Bus) von 15.00 Uhr bis zum nächsten Morgen 5.00 Uhr.
Die Tickets
Ein Ticket kostet für Erwachsene 15 Euro, ermäßigt zehn Euro. Für Kinder bis zwölf Jahren ist der Eintritt frei. Der Ticketvorverkauf zur Langen Nacht der Museen läuft seit dem 23. Dezember 2011. Tickets sind erhältlich…
- im Vorverkauf in allen teilnehmenden Museen, in den Fahrschein-Verkaufsstellen, Kundenzentren und den Fahrscheinautomaten der S-Bahn Berlin, an allen BVG-eigenen Verkaufsstellen, Reisemärkten und stationären Automaten, im Kundencenter der Berliner Zeitung, in den BERLIN infostores und an allen Theaterkassen (zzgl. VVG).
- an der Abendkasse: Am 28. Januar ab 17.00 Uhr am Kulturforum Potsdamer Platz und den teilnehmenden Häusern.
Die App
Mobil Unterwegs. Alle Infos rund um die 30. Lange Nacht der Museen kann man sich auch ganz einfach aufs Smartphone laden. Die App steht kostenlos im AppStore bereit und ist für iPhone und iPad geeignet. Die 30. Lange Nacht der Museen App gleich runterladen.





















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