Ratgeber

Mit dem Handy im EU Ausland

Bereits seit Juli 2009 sorgt die EU dafür, dass Handytelefonate im EU-Raum von Jahr zu Jahr günstiger werden. Seit Juli 2013 sind die aktuellen EU-Vorgaben in Kraft. Was bedeutet das für die Handynutzer und wie reagieren die Anbieter?

Einfach mal ne SMS verschicken? Im Urlaub überlegt man sich das bei den Roaming-Preisen zweimal. (Hello Turkey Toe/<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" rel="nofollow" >cc</a>)
Einfach mal ne SMS verschicken? Im Urlaub überlegt man sich das bei den Roaming-Preisen zweimal. (Hello Turkey Toe/cc)

Günstigere Handygebühren im Ausland

Seit dem 1. Juli dieses Jahres haben alle EU-Urlauber, die während der schönsten Zeit des Jahres auf Telefon und Internet nicht verzichten wollen, mehr Geld in der Urlaubskasse zur Verfügung. Erneut hat die EU die maximalen Roaminggebühren (alle Angaben gerundet; inkl. MwSt.) für Telefongespräche, SMS und Internet neu bestimmt. Statt zuvor 34 Cent liegt das Maximum für die abgehende Gesprächsminute bei 29 Cent. Eingehende Anrufe kosten 8 Cent/Minute (zuvor 9 Cent). Eine verschickte SMS schlägt mit 10 Cent zu Buche (eingehende SMS kostenlos). Und während zuvor für das Surfen im Netz noch 83 Cent pro MB Datenvolumen fällig waren, sinken die Kosten auf moderate 54 Cent/MB. (Eine gute Übersicht der Preise findet man auf http://www.prepaidvergleich.com)

Die Reaktion der Anbieter – die Deutsche Telekom

Die Gewinne, die von den Netzbetreibern durch das Roaming eingefahren werden, sind immer noch sehr hoch. So bleibt genügend Spielraum, um den Handynutzern günstige Pakettarife schmackhaft zu machen. Der Branchenriese, Deutsche Telekom, hält sich mit der Option „Weltweit“ standardgemäß an die EU-Vorgaben. Alternativ kann der Kunde die Option „Smart Traveller“ buchen.

Der Verbindungspreis für alle eingehenden und ausgehenden Anrufe kostet einmalig 75 Cent. Eingehende Anrufe sind in der ersten Stunde kostenlos (danach 19 Cent/Min.). Für Gespräche nach Hause steht das Minutenkontingent des Heimattarifs zur Verfügung. Erst danach fallen die 29 Cent pro Minute an. Fürs Surfen kann z. B. der DayPass M (2,95 Euro/24 Std.) genutzt werden.

Vodafone und O2

Auch bei Vodafone sind die EU-Roaming-Konditionen als Standard voreingestellt. Ferner bietet das Unternehmen mit dem Tarif „Reiseversprechen“ eine mögliche Alternative. Pro Gespräch werden ebenfalls einmalig 75 Cent extra bezahlt und dann mit den Konditionen des Heimattarifs telefoniert (max. 60 Minuten).

Für den Urlaub könnten Handysurfer zum „ReisePaket Plus“-Tarif greifen. Für 3 Euro am Tag können täglich 100 Minuten telefoniert, 100 SMS gesendet und mit 100 MB im Netz gesurft werden. Konkurrent O2 hält sich ebenfalls an die EU-Vorgaben und will zudem mit seiner „Reiseoption“ überzeugen. Auch hier heißt es: Einmalige Verbindungspauschale (75 Cent/Anruf) und telefonieren zum Heimattarif; nach einer Stunde auflegen, und sich einfach nochmal anrufen lassen. Für den Urlaubssurfer bietet sich das „Smartphone Day Pack EU“ oder das „Internet Day Pack EU“ an. Für 1,99 Euro/Tag bzw. 10 Euro/Tag stehen wahlweise 25 MB oder 100 MB Datenvolumen zur Verfügung.

E-Plus und die Discounter

Bei E-Plus kann der Handynutzer zum „EU Sprach-Paket 50“ greifen. Das Paket hat 7 Tage Gültigkeit und kostet 4,99 Euro. Dafür stehen 50 Gesprächsminuten zur Verfügung. Danach werden 28 Cent pro Gesprächsminute fällig. Ähnlich verhält es sich mit dem „EU Internet-Paket 50“. 50 MB Datenvolumen für 4,99 Euro, bei 7 Tagen Gültigkeit.

Last, but not least bemühen sich auch noch die Discounter um die Gunst des kommunikativen Urlaubers. So ist Discounter Aldi mit seinem Aldi Talk zwar auch im E-Plus-Netz unterwegs, liefert aber mit seinen „EU 60er-Tarifen“ zum gleichen Preis sowohl 10 Gesprächsminuten als auch 10 MB Datenvolumen mehr. Wie auch immer, eine

Kostenexplosion muss der Internetsurfer innerhalb der EU nicht befürchten. Sofern der Handynutzer nicht manuell einwirkt, wird die Verbindung bei einer Kostenobergrenze von knapp 60 Euro unterbrochen.

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1 Comment

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