Für viele Wintersportler hat sich der lang ersehnte Skiurlaub in den vergangenen Tagen zum Alptraum entwickelt: Die Ausläufer des Sturms “Andrea“ hatten am Wochenende in den Alpen zu einem Schneechaos geführt. Durch Neuschnee von zwei bis drei Metern, starken Stürmen und umgestürzten Bäumen blieben viele Bahnstrecken und Straßen gesperrt, danach drohten Wintersportlern lange Staus.
15.000 Menschen saßen laut Medienberichten in Österreich fest. Auch viele bekannte österreichische Skigebiete wie Lech, Zürs, Ischgl und Galtür blieben von der Außenwelt isoliert. Seit Montag, den 09. Januar, ist die österreichische Region Vorarlberg vom Schneechaos besonders betroffen. Der Schweizer Wintersport-Ort St. Moritz war einen Tag nicht mit dem Zug zu erreichen, der Julierpass wurde für Autos gesperrt.
Lawinengefahr der Stufe vier
Im gesamten Alpengebiet herrschte Lawinengefahr, teilweise sogar bis zu Stufe vier, der zweithöchsten Stufe auf der fünfteiligen Skala. Und noch gibt es keine Entwarnung: Zwar hat sich die Lage in einigen Regionen wieder etwas entspannt, zahlreiche Orte bleiben wegen der anhaltenden Gefahr aber weiterhin von der Außenwelt abgeschnitten.
Mit einer Entspannung wird erst in den nächsten Tagen gerechnet. Dann soll sich die Wetterlage vor allem im Westen der Alpen verbessern und sogar die Sonne zum Vorschein kommen. Am Wochenende werden vom Wetterdienst allerdings wieder erneute Schneefälle gemeldet.















