In der Schirn Kunsthalle Frankfurt wird seit Donnerstag, den 9. Februar, die Ausstellung “Edvard Munch. Der moderne Blick“ präsentiert. Zu sehen gibt es etwa 130 Arbeiten, die vor allem aus dem bislang wenig erforschten Spätwerk des norwegischen Malers Edvard Munch (1863 bis 1944) stammen. Bereits Mittwochabend wurde in der Frankfurter Kunsthalle große Eröffnung gefeiert. Sogar die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit war anwesend. Sie konnte wegen des Nachflugverbots allerdings nur kurz bleiben.
Die Munch-Ausstellung ist eine Kooperation des Frankfurter Städel Museums mit dem Pariser Centre Pompidou und dem Munch-Museum in Oslo. Bis zum 23. Januar 2012 wurde die Werkschau in Paris gezeigt, wo sie mit etwa 490.000 Besuchern einen wahren Ansturm erlebte. Bis zum 13. Mai haben Kunstinteressierte in Frankfurt die Gelegenheit, 60 Gemälde, 20 Arbeiten auf Papier, 50 Fotografien Munchs sowie vier seiner Schwarz-Weiß-Filme zu bestaunen. Vom 28. Juni bis 12. Oktober 2012 werden die Arbeiten dann in der Tate Modern in London zu sehen sein.
Kein Maler der Moderne, aber ein moderner Künstler
Ziel der Ausstellung in Frankfurt sei es, Munch in all seinem Facettenreichtum zu erfassen. Munch sei nicht nur ein Vertreter des Expressionismus, sondern auch ein Wegbereiter der Moderne, so die These der Ausstellungsmacher. Aufnahmetechniken wie Fotografie und Film gehörten wie selbstverständlich in sein Repertoire. “Es ist eine Ausstellung, die zum Entdecken einlädt”, so der Schirn-Sprecher Markus Farr.
Die Munch-Ausstellung ist vom 9. Februar bis zum 13. Mai 2012 in der Schirn Kunsthalle Frankfurt zu sehen. Der Eintritt beträgt zehn Euro, ermäßigt acht Euro. Der Eintritt für Kinder unter acht Jahren ist frei. Alle Infos zur Ausstellung “Edvard Munch. Der moderne Blick“ gibt es auf schirn.de.















