Du willst in ferne Länder reisen und weißt nicht, welche Impfungen dich und deine Gesundheit schützen? Dann haben wir hier einen Überblick über die wichtigsten Impfungen. Du erfährst, welche Impfung in welchem Land oder Gebiet der Erde für deinen Urlaub notwendig ist. Herrschen in deinem Reiseziel unzureichende Hygienebedingungen oder eine mangelhafte Gesundheitsversorgung, dann solltest du dich vorab impfen lassen. Manchmal sind die Impfungen auch bei der Einreise gesetzlich vorgeschrieben und müssen von dir nachgewiesen werden.
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Themenübersicht: Überblick der wichtigsten ImpfungenHepatitis A Impfung |
Hepatitis A Impfung
Übertragen durch: Hepatitis A wird vor allem durch verunreinigtes Wasser oder nicht einwandfreie Nahrungsmittel übertragen.
Pflicht für: Für Urlaubsländer in Afrika, Asien sowie Mittel- und Südamerika wird eine Hepatitis A Impfung aus ärztlicher Sicht empfohlen. Eine Impfpflicht besteht jedoch für kein Land.
Wann impfen? Die einmalige Hepatitis A Impfung bietet einen Schutz von etwa sechs bis zwölf Monaten. Der Impfschutz baut sich etwa zehn Tagen nach der Impfung auf. Wer kurzfristig verreist, kann sich trotzdem impfen lassen, denn der Hepatitis A Virus hat eine Inkubationszeit von 20 bis 40 Tagen.
Impfung nicht möglich: Eine Impfung gegen Hepatitis A ist bei manchen Allergikern und chronisch Kranken nicht möglich.
Hepatitis B Impfung
Übertragen durch: Hepatitis B wird durch Körperflüssigkeiten wie Blut übertragen. Besonders häufig kommt es zu einer Erkrankung und Übertragung von Hepatitis B durch ungeschützten Geschlechtsverkehr und Behandlungen in Krankenhäusern mit schlechtem Hygienestandard. Auch in Europa tritt Hepatitis B, wenn auch seltener als in Afrika oder Asien, auf.
Pflicht für: Es wird empfohlen, dass sich jeder gegen Hepatitis B impfen lässt. Babys und Kinder können bereits ab dem zweiten Lebensmonat gegen Hepatitis B geimpft werden. Pflicht ist die Hepatitis B Impfung in keinem Land.
Wann impfen? Geimpft wird drei Mal um einen vollständigen Schutz aufzubauen: 28 Tage nach der ersten Impfung und etwa sechs Monate nach der zweiten Impfung. Nach zwei Impfungen ist bereits ein 85-prozentiger Schutz erreicht, weshalb man auch dann schon verreisen kann.
Impfung nicht möglich: Eine Impfung gegen Hepatitis B ist bei manchen Allergikern und chronisch Kranken nicht möglich.
Gelbfieber
Übertragen durch: Gelbfieber wird übertragen durch den Stich von Moskitos (Aedes Moskitos). Diese Moskitos kommen vor allem in tropischen Ländern Afrikas, Mittel- und Südamerikas vor.
Pflicht für: Eine Gelbfieber Impfung ist in vielen Ländern Afrikas (wie z.B. Kenia, Tansania, Malawi, Madagaskar) sowie im Irak, Jemen, Jordanien, Libanon, Oman, Saudi-Arabien, Syrien und Argentinien, Bolivien, Brasilien oder Kolumbien eine Pflichtimpfung, die vor der Einreise nachgewiesen werden muss, vor allem wenn man eine Rundreise durch mehrere Länder in der Region macht. Hier eine Übersicht, in welchen Ländern die Gelbfieber Impfung Pflicht ist.
Wann impfen? Eine Gelbfieberimpfung ist sehr unkompliziert. Eine einzige Impfung schützt zehn Jahre vor Gelbfieber und muss spätestens zehn Tage vor der Abreise durchgeführt werden, damit der volle Impfschutz gewährleistet ist.
Impfung nicht möglich: Eine Impfung gegen Gelbfieber ist bei manchen Allergikern (Hühnereiweiß-Allergie) und chronisch Kranken nicht möglich, außerdem bei Kindern unter sechs Monaten und bei Schwangeren und Stillenden.
Kinderlähmung (Poliomyelitis)
Übertragen durch: Der Polio Virus wird vor allem durch fäkal-orale Ansteckungen übertragen. Das passiert z.B. wenn man Lebensmittel oder Getränke zu sich nimmt, die mit dem Poliomyelitis Virus konterminiert sind. Die Übertragung mittels Körperflüssigkeiten ist selten, aber nicht ausgeschlossen. Außer in Nigeria, Indien, Pakistan und Afghanistan treten kaum noch Fälle von Kinderlähmung auf. Dennoch ist die Gefahr durch eingeschleppte Viren aus den betroffenen Ländern und Impflücken in der Gesellschaft (Menschen, die sich oder ihre Kinder nicht gegen Polio impfen lassen) groß.
Pflicht für: Empfohlen wird die Polio Impfung für alle Menschen. Kinder können ab etwa zwei Monaten geimpft werden. Eine Impfpflicht für Europäer gibt es nicht. Trotzdem sollte man es als Pflicht betrachten, denn der Verlauf der Krankheit ist sehr schwerwiegend und kann tödlich enden.
Wann impfen? Gegen Polio wird mit zwei Impfungen im Abstand von etwa vier bis acht Wochen geimpft, dann nochmals nach etwa sechs bis zwölf Monaten nach der zweiten Impfung. Der Impfschutz hält zehn Jahre.
Impfung nicht möglich: Eine Impfung gegen Polio ist bei manchen Allergikern und chronisch Kranken nicht möglich.
Typhus
Übertragen durch: Salmonellen, denn Typhus ist eine Salmonellen Infektion. In Ländern mit unzureichenden hygienischen Standards kommen die Typhus Bakterien häufig vor.
Pflicht für: Empfohlen wird die Impfung für Reisen in Länder Nordafrikas, nach Indien oder Südostasien, vor allem wenn man nicht in Hotels o.ä. übernachtet, sondern als Backpacker unterwegs ist. Pflicht ist die Typhus Impfung nicht.
Wann impfen? Mit einer einmaligen Spritze erreicht man eine Immunisierung für etwa drei Jahre. Mit Schluckimpfungen erreicht man eine Immunisierung für etwa ein bis zwei Jahre. Bei der Schluckimpfung wird im Abstand von zwei Tagen zu den Mahlzeiten eine Tablette verabreicht.
Impfung nicht möglich: Bei Kindern unter zwei Jahren ist die Wirksamkeit zweifelhaft. Eine Impfung gegen Typhus ist bei manchen Allergikern und chronisch Kranken nicht möglich.
Tetanus
Übertragen durch: In eine offene Wunde können die „Clostridium tetani“ Bakterien durch jegliche Art von Schmutz eindringen. Die Bakterien sind sehr widerstandsfähig und entwickeln ein Gift im menschlichen Körper, dass zu Krämpfen und Lähmungen führen kann, deshalb heißt die Krankheit auch Wundstarrkrampf.
Pflicht für: Der Tetanus Impfstoff wird bereits Babys ab zwei Monaten geimpft und wird jedem empfohlen. Eine Impf-Pflicht gibt es für Tetanus jedoch nicht, obwohl sie weltweit empfohlen wird, weil die Gefahr an Wundstarrkrampf zu erkranken weltweit hoch ist.
Wann impfen? Am besten zusammen mit einer Diphtherie- und Keuchhusten Impfung sollte die Tetanus Immunisierung erfolgen. Liegt die letzte Tetanus Impfung über zehn Jahre zurück, so reicht eine Impfung, um den Schutz wieder aufzubauen. Wurde noch keine Tetanus Impfung durchgeführt, so werden drei Impfungen für eine Immunisierung binnen der ersten sechs Wochen sowie den darauf folgenden sechs Monaten empfohlen.
Impfung nicht möglich: Eine Impfung gegen Tetanus ist bei manchen Allergikern und chronisch Kranken nicht möglich.
Diphtherie
Übertragen durch: Erreger der Krankheit Diphtherie ist ein Bakterium. Wenn es in den menschlichen Körper gelangt, bildet es wie auch bei Tetanus ein Gift. Im schlimmsten Fall kann die Krankheit auch zu Lähmungen und Krämpfen im Körper führen, demnach auch zu Herzstillstand. Übertragen wird das Diphtherie auslösende Bakterium durch Tröpfcheninfektion, also Speichel (Husten, Küssen, Atmung).
Pflicht für: Empfohlen wird die Diphtherie Impfung für alle Regionen und Länder der Welt. Sie kann überall auftreten. Babys dürfen ab dem zweiten Lebensmonat gegen Diphtherie geimpft werden.
Wann impfen? Gegen Diphtherie wird weltweit die Impfung ab dem zweiten Lebensmonat empfohlen. Danach wird die Immunisierung gegen Diphtherie ein paar Mal im Kindsalter aufgefrischt, ab dem Erwachsenalter reicht eine Auffrischung alle zehn Jahre, meist zusammen mit der Tetanus und Keuchhusten Impfung.
Impfung nicht möglich: Eine Impfung gegen Diphtherie ist bei manchen Allergikern und chronisch Kranken nicht möglich.
Cholera
Übertragen durch: Übertragen wird die Cholera, eine Durchfallerkrankung die bei über der Hälfte der Erkrankten zum Tod führt, durch ein Bakterium. Das Bakterium wird zumeist über Trinkwasser übertragen, welches mit Fäkalien in Berührung gekommen ist.
Pflicht für: Von einer grundsätzlichen Impfung wird abgeraten, weil der Cholera Impfstoff nicht 100-prozentig vor Cholera schützen kann. Mit hygienischen Maßnahmen und Vorsicht kann man einer Cholera Infektion gut vorbeugen.
Empfohlen wird die Impfung für Reisen in Cholera-gefährdete Gebiete, wenn man z.B. als Helfer in Cholera-gefährdete Gebiete reist. Manche Länder verlangen eine Cholera Impfung, z.B. bei einer Rundreise durch verschiedene, afrikanische Länder. Folgende Länder und Gebiete melden immer mal eine Cholera Gefahr: Südamerika, Tansania, Kenia, Sansibar oder Haiti.
Wann impfen? Kindern ab sechs Jahren und Erwachsenen werden zwei Impfungen binnen sechs Wochen verabreicht. Eine Auffrischung ist nach zwei Jahren fällig. Bei Kindern unter sechs Jahren und über zwei Jahren wird je drei Mal eine Impfdosis verabreicht. Nach sechs Monaten erfolgt eine Auffrischung.
Impfung nicht möglich: Bei Babys und Kleinkindern unter zwei Jahren und bei Krankheiten wie Darminfektionen sowie Allergien kann die Cholera Impfung nicht durchgeführt werden.
Malaria
Übertragen durch: Das Malaria Fieber wird durch Parasiten übertragen, die meist über die Anopheles-Mücke in den menschlichen Körper gelangen. Die Menge der Parasiten, die in das Blut gelangen, entscheidet über die Schwere der Krankheit. Eine leichte Malaria ist gut heilbar, eine schwere Malaria (Malaria tropica) kann hingegen zum Tod führen. Die Inkubationszeit der Malaria beträgt zwischen einer Woche bis zu einem Jahr.
Pflicht für: Eine Malaria Impfung gibt es nicht. Eine Chemoprophylaxe vor einer Reise in ein Malaria gefährdetes Gebiet ist möglich, aber sie schützt nicht vollständig vor dem Malaria Fieber. Außerdem ist die Malariaprophylaxe mit Nebenwirkungen wie Schwindel, Magen-Darm Störungen und nicht zuletzt einer Resistenz ggü. Malariamedikamenten verbunden. Die zweite Möglichkeit ist ein Malariamedikament, das man mit auf Reisen nimmt und bei ersten Anzeichen (Fieber, Schwäche, Schüttelfrost, etc.) einnimmt. Diese Notfall-Selbsthilfe wird empfohlen für alle Länder, in denen Malaria auftreten kann: Länder Südostasiens, Afrikas, Länder des Nahen Ostens, Indiens Südamerikas, Ozeaniens und der Karibik. Kurz: rings um den Äquator. Weitere Maßnahmen zur Verhütung von Malaria
Wann impfen? Eine Chemoprophylaxe wird je nach Medikament kurze Zeit vor der Abreise in ein Malaria gefährdetes Gebiet verabreicht. Die Einnahme eines Notfall-Selbsthilfe Medikaments (kann das gleiche Medikament wie zur Chemoprophylaxe sein) sollte bei Symptomen sofort geschehen.
Impfung nicht möglich: Viele Medikamente zur Prophylaxe oder Selbsthilfe bei Malaria sind nicht für Kinder, Schwangere, Stillende, Allergiker oder chronisch Kranke geeignet. Außerdem ist vor einer längeren Anwendung der Medikamente abzuraten.
Meningokokken und Meningitis
Übertragen durch: Die eitrige Hirnhautentzündung ist eine Bakterien Erkrankung. Übertragen wird das Bakterium über Tröpfcheninfektion. Es kann zu einer Gehirnhautentzündung bis hin zur Sepsis (Blutvergiftung) und damit zum Tod führen.
Pflicht für: Wer nach Mekka reisen will, der muss eine Meningokokken und Meningitis Impfung nachweisen. Wer in die Sahelzone Afrikas, südlich der Sahara von Burkina Faso im Westen über Nigeria und Tschad bis nach Äthiopien im Osten, reisen will, dem wird eine Meningokokken und Meningitis Impfung empfohlen. Vor allem wenn man länger bleibt und engeren Kontakt mit den dort lebenden Menschen hat.
Wann impfen? Bei Erwachsenen reicht eine Impfung, mindestens zehn Tage vor Reiseantritt aus. Bei Kindern unter zwei Jahren muss zweimal innerhalb von 14 Tagen geimpft werden, damit eine Immunisierung (reicht für etwa drei Jahre) erfolgt.
Impfung nicht möglich: Eine Impfung gegen Meningokokken und Meningitis ist bei manchen Allergikern und chronisch Kranken nicht möglich.
Japanische Enzephalitis
Übertragen durch: Die Japanische Enzephalitis ist eine Vireninfektion. Die Viren werden durch Stechmücken übertragen und gelangen ins Nervensystem. Bei einer leichten Enzephalitis klingen Kopfschmerzen und Nackenstarrheit nach wenigen Wochen ab, bei einer schweren Erkrankung kann der Virus im Nervensystem zum Tod führen.
Pflicht für: Empfohlen wird die Impfung für längere Reisen nach China, Indien, Kampuchea, Laos, Myanmar (Burma), Nepal, Philippinen, Sri Lanka, Thailand und Vietnam. Vor allem in den Feuchtlandschaften dieser Länder ist die Japanische Enzephalitis verbreitet. Vor allem Kleinkinder und ältere Menschen sind gefährdet, eine schwere Erkrankung der Japanischen Enzephalitis davonzutragen. Weil der Impfstoff Nebenwirkungen hat, sollte er nur bei akuter Gefahr bei Kindern und Jugendlichen zum Einsatz kommen. Verhüten kann man eine Japanische Enzephalitis auch durch die bei Malaria empfohlenen Vorbeugungsmaßnahmen.
Wann impfen? Erwachsene werden zwei Mal binnen vier Wochen geimpft. Kinder bekommen die halbe Impfdosis. Nach einem Jahr sollte eine Auffrischung der Impfung erfolgen, dann alle drei bis vier Jahre – je nach Impfstoff.
Impfung nicht möglich: Bei Babys und Kleinkindern sollte im Normalfall von einer Impfung abgesehen werden. Ansonsten ist eine Impfung gegen Japanische Enzephalitis bei manchen Allergikern und chronisch Kranken nicht möglich.
Tuberkulose
Übertragen durch: Auslöser der Tuberkulose ist das Tuberkel-Bakterium, welches durch Tröpfcheninfektion übertragen wird. Die Tuberkulose, auch Schwindsucht, trifft vor allem Menschen, die schlecht genährt sind und ein schwaches Immunsystem haben.
Pflicht für: Wer in Entwicklungsländer reist und wirklich nahen Kontakt mit infizierten Personen hat, der sollte über eine Tuberkulose Impfung (BCG-Impfung) nachdenken. Allerdings tritt eine Infektion nur auf, wenn das eigene Immunsystem stark geschwächt oder noch nicht ausreichend aufgebaut (Kinder unter sechs Jahren) ist. Deshalb wird eine Tuberkulose Impfung von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) nicht empfohlen. Zumal die Wirksamkeit noch zweifelhaft und die Nebenwirkungen stark sind (Knochenerkrankungen, Lympherkrankungen, etc.).
Wann impfen? Weil die Tuberkulose Impfung in Deutschland nicht mehr durchgeführt wird und die Wirkung der BCG Impfung zweifelhaft ist, gibt es keine Angaben zur Impfung und Impfhäufigkeit bei Tuberkulose. Derzeit wird aber an einem neuen Impfstoff, genannt VPM-1012, geforscht. Im Jahr 2017 wird die Markteinführung des Impfstoffes erwartet.
Impfung nicht möglich: Impfung ist nicht mehr nötig. Für keinen ist diese Impfung geeignet.
Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
Übertragen durch: Übertragen wird die Frühsommer-Meningoenzephalitis durch einen Virus über Zeckenbisse von infizierten Zecken (etwa fünf Prozent der deutschen Zecken ist infiziert). Die Viren können sich nur bei einer Temperatur über 8°C vermehren, weshalb es meist nur im Frühjahr, Sommer und Herbst zu einer Erkrankung, der Enzephalitis, kommen kann. Auch über schlecht gelagerte Nahrungsmittel, vermehrt in Osteuropa, kann es zu einer Infektion mit dem Virus kommen.
Pflicht für: Empfohlen wird die Impfung vor allem für Waldarbeiter, Förster oder andere Menschen, die sich oft in Wäldern der FSME-Risikogebiete aufhalten. In Deutschland fallen Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Teile Thüringens (Harz) darunter. Hier eine genaue Karte zu den FSME Risikogebieten Deutschlands.
Wann impfen? Es gibt ein Impfschema zur Kurzimmunisierung (drei Impfungen binnen 21 Tagen) und eine Grundimmunisierung (drei Impfungen binnen zwölf Monaten). Für gewöhnlich muss die Grundimmunisierung alle drei bis fünf Jahre (je nach Alter des Geimpften) aufgefrischt werden.
Impfung nicht möglich: Eine Impfung gegen FSME ist bei manchen Allergikern, v.a. Allergie gegen Hühnereiweiß, und chronisch Kranken nicht möglich. Außerdem können Kinder unter einem Jahr sowie Schwangere und Stillende nicht (oder nur in Ausnahmefällen) geimpft werden.
Influenza (Grippe)
Übertragen durch: Grippe-Viren, die gehäuft im Herbst und Winter auftreten. Sie können überall vorkommen (nicht nur in Deutschland). Der Verlauf einer Grippe Erkrankung kann, je nach körperlicher Verfassung und Virus, unterschiedlich sein.
Pflicht für: Eine schwere Grippe Erkrankung kann zum Tode führen. Manche Bevölkerungsgruppen neigen eher dazu, eine schwere Grippe zu erleiden. Dazu gehören: Alte Menschen ab 60 Jahren, Personen mit chronischen Krankheiten und Personen, die sehr eng mit Menschen zusammenarbeiten wie Krankenpfleger, Erzieher oder Lehrer.
Die Grippe ist weltweit zu finden. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt die Grippe Impfung ganzjährig für Reisen in tropische Gebiete, für die Zeit zwischen Mai und Oktober für Länder südlich des Äquators, für die Zeit von Oktober bis Mai für Länder nördlich des Äquators. Besonders bei Kreuzfahrten, Rundreisen, Pilgerfahrten oder lange Busreisen wird eine Influenza Impfung empfohlen.
Wann impfen? Die Impfung erfolgt einmalig mit einem Kombi-Impfstoff, der auch gegen Schweinegrippe schützt. Der Schutz ist binnen zwei Wochen aufgebaut. Der Impfstoff wird jedes Jahr weiterentwickelt, so dass man die Impfung jährlich auffrischen sollte.
Impfung nicht möglich: Impfung gegen Grippe (Influenza) ist bei manchen Allergikern und chronisch Kranken nicht möglich.































